Programm

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Programm:

01

 

 

Die moderne Manipulation - Mit welchen Tricks Fälscher/innen im Netz arbeiten, die öffentliche Debatte beeinflussen und wie man sie aufspüren kann

Ingrid Brodnig 

Manch eine Falschmeldung erzielt Publikumsrekorde und einige unseriöse Webseiten sind wie ein Aufmerksamkeitsmagnet. Die Keynote beschreibt die Mechanismen der Irreführung im Netz und wieso diese so gut funktioniert. Doch wir sind nicht wehrlos: wir können geschickter werden, Unsinn und Manipulation als solche zu entlarven. Hierfür werden Tricks und Strategien vermittelt, die einem helfen vertrauenswürdige und weniger vertrauenswürdige Informationen rascher zu erkennen.

Ingrid Brodnig (geb. 1984) ist Journalistin und Autorin, 2017 erschien ihr neuestes Buch „Lügen im Netz. Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren". Im Jahr zuvor veröffentlichte sie das Werk „Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können". Sie hält Vorträge und Workshops zur digitalen Selbstverteidigung in Zeiten von Hasskommentaren und Falschmeldungen und verfasst für das österreichische Nachrichtenmagazin „Profil“ die wöchentliche IT-Kolumne #brodnig. Ihre Arbeit wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Bruno-Kreisky-Sonderpreis für das politische Buch. Im Frühjahr 2017 wurde sie auch zum Digital Champion Österreichs in der EU-Kommission ernannt, eine ehrenamtliche Position zur Förderung des Wissens über Digitalisierung. Mehr Infos: brodnig.org.

02

 

 

Verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“ (Sekundarstufe 1): inhaltliche Schwerpunkte und Umsetzung am Schulstandort

Martin Bauer, AL Mag., MSc  

Im Rahmen der verbindlichen Übung „Digitale Grundbildung“, deren Einführung an allen Schulen der Sekundarstufe 1 mit Schuljahr 2018/19 geplant ist, erwerben und vertiefen Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen rund um die verantwortungsvolle, sinnvolle und reflektierte Nutzung von digitalen Technologien und Medien. Der Vortrag beschreibt die inhaltlichen Schwerpunkte des geplanten Lehrplans und skizziert mögliche Umsetzungsszenarien am Schulstandort.

Martin Bauer, MSc leitet die Abteilung II/8 für IT-Didaktik und digitale Medien im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und ist u.a. verantwortlich für die Umsetzung aller pädagogischen Initiativen zur Vermittlung von digitalen Kompetenzen an Schüler/innen und Lehrpersonen.

 

Link: Präsentation (PDF)

 

03

 

 

Einfache Erstellung interaktiver Inhalte mit h5p

Christian Haberl

h5p ist eine freie Software zum problemlosen Erstellen interaktiver Lerninhalte in Learning-Management Systemen. Im Vortrag wird die Umsetzung interaktiver Inhalte in der moodle-basierten Lernplattform "mebis" vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Gestaltung interaktiver Videos, Lückentexte und Übungsaufgaben.

Christian Haberl ist Lehrer für die Fächer Biologie, Chemie und Medienpädagogik

04

 

 

BeeBots advanced

Walter Fikisz, Mag. (FH) und Tamara Solnitzky, BEd

Die kleinen gelb-schwarzen Bodenroboter eignen sich nicht nur hervorragend für die Entwicklung des problemlösungsorientierten Denkens. Sie sind in nahezu allen Fächern der Primarstufe einsetzbar. Die beiden Vortragenden geben Impulse und Ideen, wie die Roboterbienen vielfältig und spielerisch in den täglichen Unterricht eingebaut werden können: vom Helferlein zur Mengenerfassung im ersten Mathematikunterricht bis zum Zufallsgenerator für Spiele in der Grundstufe II.

Walter Fikisz ist Mitarbeiter des Departments „Medienpädagogik“ an der PH NÖ. Seine Schwerpunkte liegen im Einsatz digitaler Medien in der Primarstufe sowie in den Bereichen E-Learning, Social Media & Kommunikation.

Tamara Solnitzky unterrichtet an der Praxisvolksschule Baden. Sie setzt digitale Medien, wie Tablets und BeeBots, in ihrem Unterricht ein und bereitet die Kinder auf eine digitale Zukunft vor. Beide absolvieren derzeit das Masterstudium „Angewandtes Wissensmanagement“ mit dem Schwerpunkt E-Learning an der Fachhochschule Burgenland.

 

Unterlagen:  Link 

 

05

 

 

Quest for games - Wo findet man geeignete digitale Spiele für den Unterricht?

Sonja Gabriel, Mag. Dr. MA MA

Digitale Spiele können im Rahmen der Methode des Digital Game-Based Learning für Lehr- und Lernzwecke eingesetzt werden, um Lernenden einen virtuellen und somit risikofreien Erfahrungsraum zur Verfügung zu stellen. Eine der größten Herausforderungen ist allerdings das Finden und Bewerten von digitalen Spielen, um geeignetes Ausgangsmaterial für den Unterricht zu finden. Dieser Beitrag möchte einige Webseiten vorstellen, die als Ausgangspunkt für die Suche verwendet werden können sowie exemplarisch anhand einiger Beispiele darauf eingehen, nach welchen Kriterien digitale Spiele analysiert werden können, um die Einsetzbarkeit im Unterricht sicherzustellen.

Sonja Gabriel ist Inhaberin der Professur für Medienpädagogik und Mediendidaktik an der KPH Wien/Krems; Schwerpunkt der Forschung im Bereich Digital Game-Based Learning, nationale und internationale Projekte im Bereich digitale Medien für das Lehren und Lernen

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Adobe Spark – Videos, Webseiten und Grafiken für den Unterricht in Minuten erstellt

Stephan Längle, MA

Adobe Spark ist eine gratis Web-Anwendung, mit der man in kurzer Zeit Videos, Webseiten und Grafiken erstellen kann. Ohne Vorkenntnisse können eigene audio-visuelle Geschichten produziert werden, um sie mit Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern oder der Welt zu teilen. Ich werde die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von Adobe Spark im Unterricht präsentieren und zeigen wie die Web-Anwendung verwendet wird. Im Anschluss daran lernen die Teilnehmer/innen selbständig digitale Inhalte für ihren Unterricht zu erstellen. Sie können dieses Wissen auch an ihre Schüler/innen weitergeben, damit diese mit Adobe Spark Hausübungen, Berichte oder Lernergebnisse im Unterricht teilen können.

Stephan Längle ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Donau-Universität Krems und beschäftigt sich mit dem Einsatz von Technologie im Lern-/Lehrprozess. Er arbeitet im Moment am Projekt TEAVET - Developing teacher competences for a comprehensive VET system in Albania. Für dieses Projekt werden Kurse entwickelt, um Lehrpersonal in Albanien zu schulen.

 

Präsentation PDF

 

07

Open Space A

Beim Open Space gibt es keine vorgegebenen Themen, die Teilnehmer/innen können spontan das Programm gestalten und Ideen einbringen und mitmachen. Beiträge bitte bei der Open Space Pinnwand vor dem Audimax eintragen. Übersicht: www.edudays.at/openspace 

 

08

Open Space B

Übersicht:www.edudays.at/openspace 

09

 

 

Umsetzung der DSGVO im Schulbereich – Tipps für Praktiker/innen

Thomas Menzel, MinR Dr und Silvia Türk, Mag.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird als Verordnung der Europäischen Union ohne Umsetzungsakt unmittelbar in den Mitgliedstaaten und somit auch in Österreich ab dem 25.05.2018 gelten. Dem Schulleiter bzw. der Schulleiterin obliegt als „Verantwortliche“ im datenschutzrechtlichen Sinn die Erfüllung von Informations-, Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschungspflichten sowie die Führung eines Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeit nach den Bestimmungen der DSGVO. 

MinR Dr Thomas Menzel, Datenschutzbeauftragter im BMBWF

Mag Silvia Türk, Datenschutzbeauftragte im Landesschulrat Niederösterreich

 

Informationen Link

 

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Alles Open oder was?!? 10 Lessons Learned beim Erstellen von OER

Elke Höfler, MMag. Dr.

Der Beitrag berichtet aus der Lehrpraxis der Vortragenden und basiert auf drei umfassenderen Projekten, in denen die Lehramtsstudierenden Unterrichtsmaterialien als Open Educational Resources (OER) erstellt haben. Ziel des Vortrags ist es zum einen, die zehn wichtigsten Lessons Learned abzuleiten und mit Kolleginnen und Kollegen zu teilen, zum anderen sollen aber auch (frei verfügbare) Ressourcen und Werkzeuge vorgestellt werden, die das Erstellen von OER erleichtern, wie das OERhoernchen oder die Licence App, die neue Creative Commons Suchmaschine und Tutory.

Elke Höfler (@lacknere | #EduPnx) ist Lehrbeauftragte am Institut für Romanistik an der Universität Graz (Schwerpunkt: Fachdidaktik) und hält Lehrveranstaltungen zu mediendidaktischen Themen. Sie lehrt zudem an der FH Kärnten sowie der FH und hält laufend Fortbildungen an mehreren Pädagogischen Hochschulen in Österreich sowie eLectures an der Virtuellen PH, an der sie zudem als Online-Tutorin tätig ist. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Fiktionsforschung, der Mediendidaktik, der mediengestützten Fachdidaktik, der Sprachlehrforschung, Social Media, MOOCs und Open Educational Resources.

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Spielerisches Programmieren mit Ozobots

Karin Tengler, BEd, MA

Projekte rund um Coding und Robotik können bereits ab der Primarstufe durchgeführt werden. Eine Möglichkeit dazu bieten die Ozobots. Das sind kleine Roboter, mit eingebautem Akku und Farbsensoren an der Unterseite, die mit bestimmten Farbcodes gesteuert werden. Durch das einfache Hantieren mit den kleinen Robotern erlernen Schüler und Schülerinnen spielerisch, Strukturen zu entwickeln und Wege zu finden. Im Zuge dessen trainieren sie das informatische Denken – und das zu Beginn noch ganz ohne Computer! Danach ist eine Erweiterung auf die visuelle Programmiersprache (Ozoblockly) möglich.

Dieser Vortrag bietet eine kurze Einführung in die Funktionsweise der Ozobots und zeigt einfache Anwendungsbeispiele und Ideen für den Unterricht auf.

Karin Tengler arbeitet bereits seit Jahren mit digitalen Medien in der Primarstufe und beteiligt sich an Forschungsprojekten zu Coding und Robotik und dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Mitarbeit im EIS der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich.

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Überprüfung der Lesekompetenz und des Leseverständnisses mit dem OÖ Lesetest

Astrid Leeb, MAS, MSc

Der Lesetest OÖ - ein einfach zu bedienendes Online-Tool, das in jedem gängigen Internetbrowser ausgeführt werden kann - überprüft das über die basale Lesekompetenz hinausgehende Leseverständnis. Eine Einteilung in Leseverständnisstufen, die mit dem Stand der Leseforschung abgeglichen ist, ermöglicht eine Differenzierung der Verarbeitungstiefe eines Textes. Die Ergebnisse sollen an der Schnittstelle VS/NMS bzw. VS/AHS Standortbestimmung der Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern sowie Ausgangspunkt für individuelle Lesefördermaßnahmen sein. Der „Lesetest OÖ“ ist für die Verwendung in der 5. und 6. Schulstufe  konzipiert und gibt auf Basis der Ergebnisse konkrete Vorschläge für eine gezielte, individualisierte Leseförderung inklusive zahlreicher Übungsmaterialien in Print- und Onlineformat.

Astrid Leeb arbeitet bei Education Group, eduResearch - Zentrum für Bildungsforschung OÖ, Wissenschaftliche Forschung

 

Unterlagen: Lesetest (PDF)

 

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Open Space C

Übersicht:www.edudays.at/openspace 

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Open Space D

Übersicht:www.edudays.at/openspace 

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Zeitgemäßes Lernerlebnis mit dem iPad

Sabine Mader, MSc

Tablets als Unterrichtswerkzeug in den Unterrichtsalltag zu integrieren und mobiles Lernen umzusetzen, stellen große Herausforderungen dar. Lernen Sie in diesem Impulsvortrag verschiedene Apps und Unterrichtsideen kennen, die Sie einfach und schnell mit dem iPad auf Ihre Unterrichtsinhalte anwenden können. Das iPad und die professionellen Apps ermöglichen vielfältige Anwendungsformen, wenn man es versteht, iPads produktiv einzusetzen, Apps didaktisch sinnvoll einzubinden, mit den gewünschten Unterrichtszielen zu verbinden und die Lernenden eigenständige Lernprodukte erstellen zu lassen. Erst so wird Ihr digitaler Unterricht vom „spaßgesteuerten Herumprobieren“ zum nachvollziehbaren und effektiven Lernpotenzial für die Schülerinnen und Schüler.

Sabine Mader beschäftigt sich seit vielen Jahren im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz und an der NMS mit dem Thema Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien sowie deren Mehrwert im Unterricht. Außerdem ist sie als Apple Education Trainerin zertifiziert.

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LehrerSERVICE - Wirtschaft auf LMS.at

Regina Helfrich, Mag.

In diesem Vortrag wird das Portal "LehrerSERVICE - Wirtschaft" vorgestellt, das Wirtschaftspädagog/innen einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu digitalen Zusatzmaterialien für die Fächer Betriebswirtschaft und Rechnungswesen (bzw. Unternehmensrechnung und Controlling) bietet. Im Vordergrund steht die Vermittlung von didaktischen Einsatzszenarien der Materialien. So können angebotene Kontrollfragen und Online-Tests den Schülerinnen und Schülern als zusätzliche Übungsmaterialien zum selbstgesteuerten Wiederholen zur Verfügung gestellt bzw. in Form von Aufgaben als Hausübung oder Schulübung verwendet werden. Darüber hinaus befinden sich zahlreiche eBücher und Unterichtsbehelfe in der Materialiensammlung.

Das Portal bietet darüber hinaus wertvolle Tipps und Links zu den Themen Pflichtpraktikum und Diplomarbeit. Die Materialienbörse soll die Teilnehmer/innen dazu animieren, eigene Unterrichtskonzepte vorzustellen, die nach einer Begutachtung über das LehrerSERVICE angeboten werden können.

Regina Helfrich ist Mitarbeiterin im LMS Team Burgenland, Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Burgenland und

Wirtschaftspädagogin an der BHAK/HAS Eisenstadt

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Sachunterricht lebendig gestalten mit Lego WeDo 2.0

Sabine Apfler, BEd M.A.

Lego WeDo 2.0 bietet die Möglichkeit, Sachunterrichtsthemen lebendig und spannend zu bearbeiten. Anhand einfacher Forschungsprojekte werden durch Konstruktion von Modellen Rückschlüsse auf Problemstellungen in der Wirklichkeit gezogen. So werden biologische, naturwissenschaftliche, aber vor allem technische Themen begreifbar. Zudem bietet Lego WeDo 2.0 erste Einblicke in die Themen Coding und Robotik, welche so auch in der Volksschule Einzug halten können.

Der Impulsvortrag zeigt Einsatzmöglichkeiten auf, während der Workshop die Möglichkeit bietet, die Materialien selbst auszuprobieren und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zu erfahren.

Sabine Apfler ist Volksschullehrerin, Mitarbeiterin am EIS der PH NÖ, Seminare und Workshops zum Einsatz von Lego WeDo 2.0 an der PH Niederösterreich

 

Unterlagen (PDF)

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Get Ready4Matura | E-nnovative Vorbereitung auf die Reifeprüfung Englisch

Eva Gröstenberger, Mag.

In diesem Vortrag werden kostenlos verfügbare, interaktive, multimediale Lernmaterialien, die auf die Maturavorbereitung Englisch maßgeschneidert sind, vorgestellt. Hierbei handelt es sich einerseits um Selbstlernmaterialien, die Schülerinnen und Schüler in Eigenregie nutzen können. Hier stehen über 200 interaktive Übungen in den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen und Sprachverwendung im Kontext nach Frageformaten strukturiert zur Verfügung und können von den Schülerinnen und Schülern selbständig bearbeitet werden. Andererseits werden didaktisierte Unterrichtseinheiten in Form von interaktiven, multimedialen Büchern, die auf die Themenbereiche der Reifeprüfung Englisch abgestimmt sind, zur Verwendung im Unterricht bzw. in Blended Learning Settings angeboten.

Eva Gröstenberger ist Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Burgenland, LMS Team Burgenland, Lehrende in der Ausbildung und Fortbildung an der PH Burgenland: Englisch in der Sekundarstufe, Schulpraxis Sekundarstufe, Projektleitungsteam LMS Team Österreich,  zentrale Koordination und Support für alle Schultypen, Planung und Umsetzung von Erweiterungen, Koordination und Entwicklung des Schulungsangebots

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Geschichtsunterricht 4.0 - historisches Lernen „app“ to date

Josef Buchner, Mag. und Kai Wörner

Die Schlagworte Schule 4.0 und digitale Bildung sind aktuell in aller Munde - aber wie können Lehrende mit Hilfe mobiler Geräte einen aktiven, fähigkeits- und fertigkeitsorientierten Geschichtsunterricht gestalten? Ausgehend von praktischen Beispielen werden Ideen vorgestellt, wie Apps und digitale Medien didaktisch sinnvoll eingesetzt den Unterricht bereichern können und wie Sie abseits der EDU|days damit in Ihren Geschichtsstunden ubiquitäres Lernen gelingen lassen können. Erhalten Sie zudem Einblicke in spannende Projekte, wie dem 1. digitalen Geschichtsbuch, dem mBook, oder dem Areeka-Themenheft „Eine interaktive Reise ins Alte Ägypten“, das Augemented Reality in den Klassenraum bringt.

Kai Wörner unterrichtet seit 2011 an der Realschule am Europakanal (Erlangen, D) in iPad-Klassen und ist zudem Mitautor beim „mBook – dem ersten digitalen Geschichtsbuch“ sowie beim Areeka-Themenheft „Eine interaktive Reise ins Alte Ägypten“. Als Seminarrektor bildet er zudem Referendar/innen im Fach Geschichte aus und hält Vorträge und Workshops zum digitalen Unterrichten.

Josef Buchner ist Lehrer für Geschichte, Psychologie, Philosophie und IKT am Gymnasium Polgarstraße und Hochschullehrender in den Bereichen Medienpädagogik und -didaktik an der PH Niederösterreich. Als Experte für Flipped Classroom (www.flipped-classroom-austria.at) und Augmented Reality ist er als nationaler und internationaler Referent, u.a. an der Virtuellen PH, tätig. Mitautor beim ersten AR-Themenheft für das Fach Geschichte.

 

Unterlagen: Link

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Open Space E

Übersicht: www.edudays.at/openspace

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Open Space F

Übersicht: www.edudays.at/openspace 

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Werkunterricht im 21.Jahrhundert

Michael Fleischacker, BEd

Der Werkunterricht ist mehr als nur eine "BASTELSTUNDE". Gerade jetzt, wo sich unsere Welt durch die Digitalisierung ständig verändert, müssen wir unsere Schüler/innen auf diese Entwicklung vorbereiten. Der Werkunterricht ist hierfür ein sehr geeignetes Fach und sollte nicht unterschätzt werden. So möchte ich Ihnen in dieser Einheit kurz die Möglichkeiten des Werkunterrichtes in Verbindung mit  Coding und Robotik aufzeigen. Es lassen sich mit Hilfe von Computerchips oder anderen Platinen eine Vielzahl von kreativen Projekten erstellen. In solchen Projekten haben unsere Schüler/innen die Möglichkeit, Computational Thinking – Informatisches Denken zu lernen.  Informatisches Denken stellt eine universell einsetzbare Haltung und Fähigkeit dar, welche alle lernen und nutzen sollten, nicht nur Informatiker. Es würde mich freuen, mit Ihnen einige meiner Ideen und Visionen zu teilen. flippdenfleischhacker.at/2017/09/13/werkunterricht-auf-dem-weg-in-die-gegenwart/

Michael Fleischacker ist Lehrer an der NMS Kinzerplatz, Studium an der Donau-Universität Krems / MedienSpielPädagogik

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Digital Souverän? Brennpunkt Bildung – Impulse und Chancen

Veronika Gmachl, BEd, MBA

Die persönliche und berufliche Zukunft unserer Kinder, die Zukunft unserer Gesellschaft baut auf der Bildung auf. Den digitalen Wellen folgen Ozeane in denen unsere Kinder und unsere Gesellschaft navigieren werden müssen. Es ist an uns Eltern und Lehrenden, an uns Forschenden, Entwickelnden und Unternehmenden dafür zu sorgen, dass wir unsere Komfortzone mit Wissen und Kompetenzen erweitern in der größeres Selbstbewusstsein entstehen kann, das zu digitaler Souveränität führt. Dabei müssen wir die Individualität des

Menschen priorisieren und die Fähigkeiten und Fertigkeiten lehren, die Maschinen nicht lernen werden können. Die Bildung ist der Brennpunkt und die Basis globaler Politik und Entwicklung – gleichzeitig ist sie täglich unsere Beschäftigung. 20 Bilder die Impulse geben und Chancen aufzeigen.

Veronika Gmachl ist Geschäftsführerin der NE Österreich GmbH |Brockhaus und Teil des Unternehmerteams, das den 200 Jahre alten Klassiker des deutschsprachigen Raums, die Enzyklopädie von Brockhaus, zu einem zentralen Bestandteil und Werkzeug der Bildung auch im digitalen Zeitalter kontinuierlich ausbaut. Sie ist damit Teil des Führungsteams der schwedischen NE Nationalencyclopedin AB, die in Schweden in vielen Bereichen bereits seit Jahren mit einem Marktanteil von mittlerweile 70% Bildung und Unterricht bereichert und unterstützt. Sie ist Mutter von 3 Kindern, davon zwei noch im schulpflichtigen Alter.

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Microsoft Teams im Zusammenspiel mit OneNote

Mone Denninger, Mag., MA

Microsoft Teams ist eine neue Anwendung in Office 365, die für die Kommunikation zwischen Lehrern/innen und Schülern/innen zuständig ist. Darüber hinaus bietet sie weitere hilfreiche Funktionen für den Unterricht, vor allem in Kombination mit OneNote, da aus Teams heraus ein OneNote ClassNotebook erstellt werden kann, was die Verwaltung der vielen Notizbücher erleichtert.

Mone Denninger ist Lehrerin für Mathematik, Informatik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Textiles Werken am GRG XII Erlgasse in Wien und wurde von Microsoft zum Innovative Educator Expert, sowie Fellow ausgezeichnet. Sie studierte nach dem Lehramtsstudium auch eEducation an der Donau Universität Krems.

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Formatives Feedback im Unterricht: Pädagogische Muster nutzen!

Isabell Grundschober, BSc und Andrea Ghoneim, Dr.

Der Wandel von lehrendenzentriertem zu schüler/innenzentriertem Unterricht führt dazu, dass altbewährte Lern- und Lehrmuster nicht mehr passend sind. Es braucht neue pädagogische Muster. Nicht alle Lehrpersonen haben Erfahrung in der Umsetzung von schüler/innenzentrierten Lehr-/Lernprozessen oder wissen, wie digitale Werkzeuge dafür eingesetzt werden können. Daher haben Pädagoginnen und Pädagogen weltweit neue pädagogische Muster entwickelt, um ihre Kolleg/innen in der Unterrichtspraxis zu unterstützen. Im Rahmen des Erasmus+ Projekts ATS2020 wurden Muster auf imb.donau-uni.ac.at/ats2020patterns gesammelt, die autonome Lernprozesse mittels E- Portfolio durch formatives Feedback fördern. Es wird gezeigt, wie Muster bei der Planung und Reflexion von Lehr-/Lernprozessen helfen können.

Isabella Grundschober und Andrea Ghoneim beschäftigen sich mit: E-Portfolio (#ATS2020) in Pflichtschule und Hochschule, lernendenzentrierter Unterricht mit digitalen Werkzeugen (#ATS2020) in Pflichtschule und Hochschule, Anerkennung (Validierung) von informellem und non-formalem Lernen (#VALERU, #VINCEProject), Online Assessment (#VALERU), Formulierung von Lernergebnissen (#VALERU), Verbindung von Hochschullehre mit Arbeitserfahrungen (#ApprEnt_EU), Entwicklung von Mustersprachen (Patterns) für die Pädagogik (#PURPLSOC)

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Open Space G

Übersicht: www.edudays.at/openspace 

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Open Space H

Übersicht:www.edudays.at/openspace 

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Digitale Eingabe vs. Handschrift - Zur Rolle des Schreibmodus im Deutschunterricht

Konstanze Edtstadler, Mag. Dr. und Sonja Gabriel, Mag. Dr., MA MA

In Zusammenhang mit der Nutzung ausgefeilter deutschdidaktischer digitaler Lernangebote zeigt sich immer wieder, dass Lehrer/innen aufgrund des Schreibmodus eine ablehnende Haltung gegenüber der Digitalisierung des Schreibens einnehmen, weil die Schüler/innen für eine längere Textproduktion nicht (ausreichend) tippen können. Die Frage des Schreibmodus - also Schreiben mit der Hand oder Tippen auf digitalen Geräten - ist in der Deutschdidaktik ein Randthema, erfährt aber zunehmend - auch öffentlich - Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund möchte der Beitrag einerseits zentrale Entwicklungen und Forschungsbefunde dazu vorstellen und andererseits die Konzeption einer geplanten Befragung diskutieren.

Konstanze Edtstadler ist Hochschulprofessorin für Angewandte Sprachwissenschaft und Deutschdidaktik an der PH Steiermark; Schwerpunkt der Forschung im Bereich Schriftspracherwerb, insb. Rechtschreibung und Einsatz digitaler Medien, nationale und internationale Projekte zu Sprach- und Schriftspracherwerb;

Sonja Gabriel ist Hochschullehrende für Medienpädagogik und Mediendidaktik an der KPH Wien/Krems; Schwerpunkt der Forschung im Bereich Digital Game-Based Learning, nationale und internationale Projekte im Bereich digitale Medien für das Lehren und Lernen

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TextSpielReisen - Hypertextadventures verfassen mit Twine

Christoph Kaindel, Mag.

Textadventures, ein Genre aus den 70er und 80er Jahren, sind heute wieder populär; als Smartphone-Apps, aber auch als gedruckte Bücher. Mit dem Open Source Programm Twine können interaktive Texte direkt im Browser selbst erstellt und auf der Plattform Philome.la – oder der eigenen Webseite – veröffentlicht werden. Eine große, vorwiegend englischsprachige, Community nutzt Twine zum Verfassen experimenteller Literatur. Das Programm eignet sich für kreative Schreibprojekte, Textanalysen, Erarbeitung komplexer Themen, Erstellung von Quizzes, zum Erlernen von HTML und CSS bis hin zu Programmieraufgaben.

Im Beitrag werden Anwendungsmöglichkeiten anhand praktischer Beispiele vorgestellt.

Christoph Kaindel beschäftigt sich mit kreativer Mediennutzung und Game-Based Learning

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Python als "Erstsprache" oder "Warum ich Python mag"

Martin Weissenböck, Dipl.-Ing. Dr.

Bei der Wahl einer geeigneten Programmiersprache für den Programmierunterricht spielen viele Faktoren eine Rolle: Welche Sprache wird schon verwendet? Welche Unterlagen stehen zur Verfügung? Welche Programmiersprachen kenne ich? Wo wird die gewählte Programmiersprache eingesetzt? Ein Frage wird leider viel zu selten gestellt: Welche didaktischen Vorteile bietet die gewählte Sprache? Der Vortrag richtet sich an alle Interessentinnen und Interessenten, die Python gerne einmal kennenlernen wollen. Python unterstützt alle aktuellen Programmierparadigmen und erlaubt auch große Projekte. Eine kurze Vorstellung von Web2py (einem interessanten Framework) und der Initiative SCHUL.InfoSMS runden den Vortrag ab.

Martin Weissenböck, geb. 1950 ist Elektrotechniker, Informatiker. Ehem. Leiter der HTL Wien 3 Rennweg. Autor von Skripten für den IT-Bereich. Universitätslektor an der TU Wien. Vorstandsmitglied der OCG. Obmann der „Arbeitsgemeinschaft für Didaktik, Informatik und Mikroelektronik (ADIM)“ (www.adim.at) und des Vereins „SCHUL.InfoSMS“ (www.infosms.org).

 

Präsentation PDF

 

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Future Learning Lab Wien. Make.Visions.Happen.

Thomas Narosy, MBA MAS, BEd

Gemeinsam fürs Lernen - weil das die Zusammenarbeit aller braucht. In diesem Sinne haben die PH Wien, der Verein Future Learning mit Unternehmen der IT-Industrie sowie zwei Ministerien im Hintergrund im April 2017 begonnen, das Future Learning Lab Wien (FLL.wien) zu entwickeln. Nicht mehr Stromverbrauch, sondern mehr Lernen in all seinen digital-inklusiven, lebensbegleitenden Erscheinungsformen steht im Zentrum.

Thomas NÁROSY, BEd MBA MAS ist selbstständiger Vortragender, Autor, Moderator, Projektmanager und Bildungsinnovations-Berater. (Lehramts-)Studien an der Technischen Universität Wien, Universität Wien, Donau-Universität Krems, Pädagogischen Hochschule Niederösterreich und Wirtschaftsuniversität Wien. MBA-Masterthese (WU-Wien) zum Thema Schulmanagement und IT-Integration. Seit 20 Jahren mit dem Thema der "digital-inklusiven" Bildungsinnovation befasst, hat er u.a. die Virtuelle PH mitgegründet und entwickelt und acht Jahre für das Bildungsministerium in Österreich die NMS (Neue Mittelschule) E-Learning-Unterstützung und ihre Teilprojekte koordiniert.

 

Unterlagen:Link

 

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Thymio - Der Roboter mit allen Sinnen

Erich Schönbächler, BA und Michael Steiner, Mag.

Kann man einen Roboter zähmen? Thymio vereinigt viele Funktionen anderer Roboter im Educationbereich.

Der Thymio verfügt über 6 vorprogrammierte Verhaltensmuster, welche sehr gut mit menschlichen Gefühlen oder Verhaltensmustern verglichen werden können. Es ist ein Open Source und Open Hardware Projekt in dem das vollständige 3-D Design und auch die Quellcodes zur Verfügung stehen. Er spricht durch sein neutrales Design Buben und Mädchen gleichermaßen an.

Aufbau des Workshops:

- Kennenlernen der Verhaltensmuster

- Kennenlernen der Programmieroberfläche ASEBA VPL und ASEBA Studio

- Vorstellung der verschiedenen Sensoren anhand von kurzen Beispielen aus der Praxis

- Kurze Vorstellung von verschiedenen Best Practice Beispielen für verschiedene Schulstufen

- Eigenständige Explorationsphase des Thymios

- Diskussion und Fragen

 

Michael Steiner und Erich Schönbächler arbeiten an der Pädagogischen Hochschule Wien am  Zentrum für Lernen und Innovation (ZLI). Sie arbeiten im Education Innovation Studio zu computational thinking mit Coding und Robotik.

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Open Space I

Übersicht: www.edudays.at/openspace 

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Open Space J

Übersicht:www.edudays.at/openspace 

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Das Webinar - Die Chance für motiviertes Online-Lehren&Lernen

Susanne Aichinger, MA

Mit der rasch voranschreitenden Digitalisierung ergeben sich auch neue Anforderungen an die Lehre und die

didaktischen Konzepte dahinter. Das Webinar birgt in diesem Zusammenhang großes Potenzial, um neue,

innovative Online-Lernprozesse zu unterstützen und entsprechende Kompetenzen zu fördern. Der Beitrag

stellt das Webinar als Kommunikations- und Kooperationstool mit dem speziellen Fokus auf dessen mobilen Einsatz im Rahmen von E-Learning Szenarien dar. 

Susanne Aichinger ist Dozentin für Virtuelle Lernumgebungen, E-Learning Support für Lehrende und Lernende, Lehrerfortbildung im Bereich Neue Medien

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1480    x   (Coding + Robotik)   =   Schulentwicklung

Thomas Leitgeb, MA, BEd

Rund 300 Schüler/innen werden in diesem Schuljahr an 12 Neuen Mittelschulen im Burgenland 1480 Unterrichtseinheiten zum Thema „Coding und Robotik“ genießen. 28 Pädagog/innen besuchen einen zweijährigen Lehrgang an der PH Burgenland, um diese Inhalte kompetent in das Klassenzimmer zu bringen.

Wie bitte - ein eigenes Unterrichtsfach mit Beurteilung?

Dieses österreichweit einzigartige Projekt wird von der PH Burgenland auf allen drei Ebenen forschend begleitet und bietet erstmalig auf den EDU|days einen zusätzlichen Einblick in den Zwischenstand der Forschung. Darüber hinaus werden noch - "Hands On" - praktische Beispiele aus dem Unterricht und dem Lehrgang für Pädagoginnen und Pädagogen angeboten, um den Teilnehmer/innen des Workshops den inhaltlichen und methodischen Zusammenhang zu verdeutlichen.

Thomas Leitgeb beschäftigt sich mit E-Learning und Schulentwicklung.

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Tagebucheintrag eines online arbeitenden Lehrers ohne MS Office

Gergely Papp, Mag.

Nicht alle Schulen haben die Infrastruktur, die Kraft, das Personal um das MS-ACH Agreement in vollen Zügen zu nutzen. Es gibt auch Alternativen zur Kommunikation und Onlinearbeit mit Schülerinnen und Schülern: Schoology, moodle, Slack, ClassDojo, Kahoot, Plickers, Google-Dienste etc. Kluge Leute lernen aus den Fehlern der anderen, hier ist die Möglichkeit gegeben.

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Warum? - Fragen an meinen Lehrer

Ines Petermann, Ellen Pietzner, Stephan Ruland, Daniela Küllertz

Warum lernen wir uns zurückzuhalten anstatt den Status quo in Frage zu stellen und unsere ganz eigenen Ideen für Probleme zu entwickeln? Diese und weitere Fragen eines Schülers an seinen Lehrer bringen pointiert zum Ausdruck, dass Heranwachsende in Schule ermuntert und befähigt werden sollten, Fragen zu stellen, Probleme in ihrer Komplexität zu erkennen, gemeinsam auf der Höhe technischer Möglichkeiten und individueller Fähigkeiten zu bearbeiten und durch offen gestaltete Lernprozesse kreativ zu sein. Wie digital-vernetzte Lernsettings pädagogisch innovativ sein können, wird am Beispiel der Unterrichtspraxis einer Gemeinschaftsschule aus Sachsen-Anhalt gezeigt.

Ines Petermann, Referentin, ist Schulleiterin an der Gemeinschaftsschule Friedrichstadt, einer gebundenen Ganztagsschule, in der Lutherstadt Wittenberg. Die Schule arbeitet seit vielen Jahren in verschiedenen Netzwerken auch bundesweit, wie z.B. LiGa - Lernen im Ganztag, Bildung - digital, Referenzschule "Abgucken erwünscht", "Schulerfolg durch individualisiertes Lernen".

Ellen Pietzner, Koreferentin, ist Lehrerin an der Gemeinschaftsschule Friedrichstadt und Mitglied der Steuergruppe "Digitalisierung", des bundesweiten Netzwerkes Bildung - digital und aktives Programmmitglied bei LiGa - Lernen im Ganztag.

Stephan Ruland, Koreferent, ist Lehrer an der Gemeinschaftsschule Friedrichstadt, Mitglied der Steuergruppe "Digitalisierung" und aktives Programmmitglied bei LiGa - Lernen im Ganztag.

Daniela Küllertz, Koreferentin, ist regionale Programmleiterin im Programm LiGa - Lernen im Ganztag. Mit ihrem Team unterstützt sie 70 Grund-, Förder-, Sekundar-, Gemeinschafts- und Ganztagsschulen als auch Gymnasien in der Umsetzung von Schulentwicklungsvorhaben zum individuellen Lernen. Das Besondere am Programm LiGa ist dabei die praxisnahe Qualifizierung der Steuerungsebenen Schulleitung und Schulaufsicht.

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Vom "Ungenügen" des Digitalen. Oder: 400 Sekunden Zeit sich unbeliebt zu machen ;-)

Thomas Narosy, MBA MAS, BEd

Edward Snowden, Max Schrems und anderen "lästigen Zeitgenossinnen und -genossen" verdanken wir nicht zuletzt die Einsicht, dass die schöne, neue Welt "Digitaliens" auch den Weg allen Irdischen geht: Es kommt darauf an, was man daraus macht. Und den Menschen ist in jeglicher Richtung noch immer alles zuzutrauen gewesen. Die Digitalisierung bricht sich auch im Bildungsbereich ihre Bahn, entfaltet Potential und Nutzen, löst (längst) Überfälliges und Notwendiges ein - und bleibt vieles schuldig, brennt Strohfeuer ab oder beschreitet hurtig dieselben Sackgassen wie schon immer. Ein paar offene Worte von einem, der seit 20 Jahren die Sache der Digitalisierung mit vorantreibt.

Thomas NÁROSY, BEd MBA MAS ist selbstständiger Vortragender, Autor, Moderator, Projektmanager und Bildungsinnovations-Berater. (Lehramts-)Studien an der Technischen Universität Wien, Universität Wien, Donau-Universität Krems, Pädagogischen Hochschule Niederösterreich und Wirtschaftsuniversität Wien. MBA-Masterthese (WU-Wien) zum Thema Schulmanagement und IT-Integration. Seit 20 Jahren mit dem Thema der „digital-inklusiven“ Bildungsinnovation befasst, hat er u.a. die Virtuelle PH mitgegründet und entwickelt und acht Jahre für das Bildungsministerium in Österreich die NMS (Neue Mittelschule) E-Learning-Unterstützung und ihre Teilprojekte koordiniert. Aktuell entwickelt er gemeinsam mit der PH Wien und IT-Industrieunternehmen das Future Learning Lab Wien.

 

Unterlagen: Link

 

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Chancen eines mediengestützen Unterrichts in einer NMS-Mehrstufenklasse

Alexandra Dürauer, BEd

Das Konzept der Mehrstufenklasse (MSK) ist im Bereich der Primarstufe schon weiter verbreitet, im Bereich der Sekundarstufe I dagegen noch im Aufkommen. Welchen Beitrag kann ein mediengestützter Unterricht in einer Lernsituation, in der Schülerinnen und Schüler mehrerer Schulstufen einer Sekundarstufe I zugleich unterrichtet werden, leisten? Welche Möglichkeiten zur inneren und äußeren Differenzierung erschließen sich dabei durch den Einsatz technischer Hilfsmittel und neuer technologiegestützter Unterrichtsmethoden?

Alexandra Dürauer ist NMS-Lehrerin, Mathematik, Bildnerische Erziehung, Erweiterungsstudium Physik/Chemie an der KPH Wien/Krems, Mitarbeit an einem Forschungsprojekt zur Förderung Problemlösekompetenz im Mathematikunterricht

 

Unterlagen PDF

 

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Buchstabenerarbeitung mit Actionbound

Birgit Becker, SR

Actionbound ist ein App zur Gestaltung mobiler Abenteuer und interaktiver Guides für Smartphones und Tablets. Im Rahmen des Beitrags wird erläutert, wie diese App zur Buchstabenerarbeitung /Festigung/ Übung eingesetzt werden kann. Mit dem Einsatz von Videos, Fotos, Texten, Verknüpfungen mit Learningapps erarbeiten die Schülerinnen und Schüler schon in der 1. Klasse VS auf abwechslungsreiche Art und Weise immer einen neuen Buchstaben.

Birgit Becker ist Volksschullehrerin, Projekt: Mobile Tablet Learning, Arbeit mit dem Tablet in der ersten Klasse Volksschule zur Erarbeitung, Übung und Festigung der Buchstaben

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Seamless Learning : eine Qualifizierungsinitiative für österreichische Schulbuchverlage

Peter Baumgartner, Univ.-Prof. Dr.

"Seamless Learning" (SeLe) ist die Entwicklung eines Weiterbildungskurses im Blended-Learning Modus für Mitarbeiter/innen von österreichischen Schulbuchverlagen. Ziel des Projekts (1.1.2018 - 30.6.2020) ist die Vermittlung von Kompetenzen, um didaktisch hochwertige digitale Bildungsressourcen zu entwickeln.  Die Kursinhalte werden gemeinsam mit den teilnehmenden Partnerinstitutionen entwickelt. Unter Einbeziehung des Gesichtspunktes von Open Educational Ressouces (OER) sollen auch nachhaltige wirtschaftliche Geschäftsmodelle für Schulbuchverleger/innen erarbeitet werden. Im Beitrag werden die Herausforderungen an dieses Projekt und die bisherigen Ergebnisse dargestellt.

Peter Baumgartner ist Leiter des Departments für Interaktive Medien und Bildungstechnologien an der Donau-Universität Krems

 

Präsentation: Prezi

Unterlagen: Link

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Hören. Handeln. Lernen. "Ö1 macht Schule" im Unterricht.

Alicia Bankhofer, BA BEd

Das Projekt „Ö1 macht Schule“ bietet Unterrichtsideen in einer Online-Materialiensammlung unter www.oe1macht.schule, basierend auf Ö1 Radiosendungen. Ziel ist der Einsatz im Unterricht in der Sekundarstufe. Passend zum Kontext der Digitalisierung sind die Begleitmaterialien als OER, nach Creative Commons 4.0 Attribution lizenziert. In diesem Vortrag erfahren Sie mehr über die Highlights in 2018: Einsatz von Ö1 macht Schule für die Digitale Grundbildung oder für die Aus- und Weiterbildung von Lehrenden, Teilnahme am Projekt 100 Jahre Republik Österreich sowie die Einladung zur Mitgestaltung von Lernszenarien.

Alicia Bankhofer ist Native Speaker Teacher und Englisch- sowie IKT-Lehrerin in der Sekundarstufe l in Wien. In ihrer Rolle als E-Learning-Koordinatorin an der Schule RGORG Anton-Krieger-Gasse ist sie auf Mobiles Lernen, Flipped Learning sowie Game-Based Learning spezialisiert, wo sie besonders an der Förderung von Kreativität, Kollaboration, Kommunikation und Kritischem Denken in personalisierten Lernszenarien arbeitet. An der Praxismittelschule der Pädagogische Hochschule Wien unterrichtet sie Musik und Biologie, im CLIL-Kontext. Seit September 2017 leitet sie das Projektteam "Ö1 macht Schule" an der Pädagogischen Hochschule Wien und arbeitet in Zusammenhang mit Radiosendungen des österreichischen Senders an der Entwicklung von digitalen Lernszenarien für die Schule.

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Bildung 4.0

Ronald Bieber, Dr.

Digitale Kompetenzen sollen ab nächstem Schuljahr im Unterricht verankert werden. Die OCG unterstützt sie dabei. Unser Konzept basiert auf ein 3-Säulenprinzip: informatisches Wissen, Medienkompetenz sowie PC-Anwenderkenntnisse. Die OCG hat hier seit Jahrzehnten ein Know-How aufgebaut und mit ihren Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zuletzt ein ECDL Computing Modul entwickelt.

Ronald Bieber ist seit 2011 Generalsekretär der Österreichischen Computer Gesellschaft. Die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Informationstechnologie unter Berücksichtigung ihrer Wechselwirkungen mit Mensch und Gesellschaft und bietet ein interdisziplinäres Forum für aktuelle IT-Themen. Als Generalssekretär hat Ronald Bieber bereits sehr früh den Schwerpunkt auf Bildung 4.0 gelegt. Zahlreiche Netzwerkveranstaltungen und Workshops werden laufend abgehalten um diesen Bereich möglichst breit abdecken zu können.

 

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Hack OneNote - interaktive, multimediale Unterrichtsmaterialien

Kurt Söser, OneNote avenger

Mit dem im Dezember 2017 gestarteten Projekt "hack OneNote" habe ich meinen langjährigen Traum vom kollaborativen, interaktiven und multimedialen Unterrichtsmaterial auf Basis von OneNote endlich in die Realität umsetzen können.

Kurt Söser ist Teacherpreneur, Blogger, Keynote-Speaker, edtech-leader, #Office 365-Consultant, #OneNote-Geek, #GeoGebra-Trainer, #MIEFellow, Founder #kurtrocks edu.innovation.consulting, Founder #o365school, project #hackonenote,  more at www.kurtsoeser.at

 

Unterlagen Link

 

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E-Books für den Volksschulunterricht im Praxischeck

Tanja Rauch, BEd BEd

Der Einsatz von neuen Medien im Unterricht bringt so manche Herausforderung mit sich. Wie die Volksschule 6 in Wels diesen begegnet und wie konkrete Anwendungsszenarien im Unterrichtsalltag aussehen, erläutert Tanja Rauch, BEd, BEd in diesem Beitrag. Anhand von Unterrichtsbeispielen werden konkrete Anwendungsfälle von digitalen Inhalten, basierend auf E-Books von VERITAS, im Volksschulunterricht aufgezeigt. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den Fächern Mathematik und Deutsch.

Tanja Rauch ist ausgebildete Volksschul- und NMS-Lehrerin für die Fächer Englisch und Sport. Die didaktischen Konzepte, die im Unterricht Anwendung finden, sind vom Einsatz digitaler Medien geprägt.

 

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Sachunterricht 4.0 - Welcome to the next level

Petra Tratberger, Dipl.-Päd. und Brigitte Hübel-Fleischman, MA

Anregende digitale Medien verändern den herkömmlichen Sachunterricht und bieten die Grundlagen zum informatischen Denken. Spannende Lernumgebungen als innovatives und zeitgemäßes Lernsetting können unter Anleitung ausprobiert und diskutiert werden.

In diesem Vortrag steht das Verwenden von Lego WeDo Modellen und das Kennenlernen des bildschirmlosen Holzroboters Cubetto im Kontext eines konkreten Sachthemas im Zentrum.

Die Nutzung des iPads bietet zusätzlich umfangreiche Möglichkeiten der Erweiterung des Lernbereiches und ist Einladung zur eigenen digitalen Kreativität sowie zur Weiterentwicklung des Unterrichts.

Petra Tratberger ist Volksschullehrerin in Wien. Seit September 2015 führt sie eine Klasse mit einem 1:1 iPad Konzept und nimmt am Pilotprojekt des SSR „Digital kompetente Klasse“ teil. Viele Jahre ist sie bereits in der Lehrer/innenfortbildung im IT- Bereich tätig. Am 1. Dezember 2016 begann ihre Mitverwendung an der PH Wien am ZLI.

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Von der Muse geküsst – Coding mit dem Calliope Mini

Maria Grandl, Mag.rer.nat.

Im vorläufigen Lehrplan für die verbindliche Übung Digitale Grundbildung in der Sekundarstufe 1 wird das Kompetenzfeld Computational Thinking durch 3 Kompetenzbereiche genauer erläutert: Demnach sollen die Schüler/innen „mit Algorithmen arbeiten“, „einfache Programme erstellen“ und „unterschiedliche Programmiersprachen kreativ nutzen“ können (BMB, 2017). Der Calliope mini stellt in diesem Zusammenhang ein ideales Spiel- und Lernwerkzeug dar. Er inspiriert zur Umsetzung kreativer Programme und Projekte, welche nicht nur die Informatik-Ecke bedienen, sondern auch fächerverbindende und fächerübergreifende Aspekte beinhalten.

Der Calliope mini ist eine sternförmige Platine auf der ein Mikroprozessor und weitere elektronische und mechanische Bauteile angebracht sind. Im Workshop werden nach einer praktischen Einschulung auch Beispiele für einen (fächerintegrativen) Einsatz im Unterricht gegeben. Darüber hinaus werden Erfahrungswerte aus diversen Workshops mit Schülerinnen und Schülern präsentiert und Empfehlungen für Unterrichtsmaterialien ausgesprochen.

Informatische Grundbildung, Bildungsinformatik, OER

 

Präsentation Link

Werkstattbeispiele Link

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DAF DAZ Deutsch als Fremdsprache digital lernen

Erich Pammer, Prof. Dir. OSTR. MSc, MA, MBA, MAS, BEd

Menschen mit Migrationshintergrund lernen mit digitalen Methoden immer besser und leichter, weil vor allem die vielen Vorteile dafür sprechen: multimedial, zeit- und ortsunabhängig, INDIVIDUELL, oft die einzige Verbindung in ihre Heimat. Als Beispiel unter vielen anderen Programmen ist DAF Oriolus (www.oriolus.de) schon fast ein Klassiker. Von der Sprachstandsdiagnostik bis zu fertigen Übungen reicht der Bogen, der auch eine große Arbeitserleichterung für Lehrer/innen bedeutet. (Workshop, Übersicht und Ausprobieren sind die Themen).

www.phdl.at, www.ph-ooe.at.

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digi.folio - die digi.kompP-Fortbildung (Schule 4.0)

Stefan Schmid, Mag. (FH), BEd

Säule 2 der Digitalisierungsstrategie „Schule 4.0“ beschäftigt sich mit dem Auf- und Ausbau digitaler Kompetenzen von Pädagoginnen und Pädagogen sowie Lehramtsstudierenden. Die darin zu findende Maßnahme digi.folio steht prinzipiell allen Pädagoginnen und Pädagogen offen, richtet sich aber insbesondere an neu in den Dienst tretende Lehrkräfte. Die Maßnahme digi.folio umfasst einen digitalen Kompetenzcheck zu Beginn der Berufseinstiegsphase (digi.checkP), eine 6 ECTS-umfassende - individuell maßgeschneiderte - Fortbildungsmaßnahme sowie die Reflexion der eigenen Lehrtätigkeit in einem digitalen Portfolio. Im Beitrag wird die Idee und der aktuelle Stand der Maßnahme dargestellt und gezeigt wie Teilnehmende zukünftig dieses Zertifikat erwerben können.

Stefan Schmid ist Leiter der Virtuellen Pädagogischen Hochschule, Vortragender an Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen, Schwerpunkt: Innovationen in der digitalen Bildung, eLearning, Flipped Learning, Seamless Learning

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EscapeBook - Das Buch neu entdecken im digitalen Zeitalter

Robert Praxmarer, DI

EscapeBook ist ein innovatives Game-Based Learning Format, um Bücher in einer neuen Form zu erleben. Mittels einer Software kann jedes Buch in ein spannendes EscapeRoom Szenario verwandelt werden. Die allseits beliebten EscapeRooms sind physikalische Räume in denen diverse Rätsel gelöst werden müssen um zum Ausgang zu kommen. Kombinatorik, Geschick und Aufmerksamkeit sind gefordert und vor allem Teamplay. Wir haben uns überlegt, wie man dieses Erlebnis in den Klassenraum transformieren kann und gleichzeitig Lernen und sinnerfassendes Lesen fördert. Zurzeit arbeiten wir an ersten Prototypen und suchen interessierte Pädagoginnen und Pädagogen. Hier ein Video:  https://vimeo.com/245008750

Rober Praxmarer beschäftigt sich mit Game-based Learning, Gamification, Blended Learning, Experience Design

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6 Jahre E-Portfolio in den pädagogisch-praktischen Studien an der Pädagogischen Hochschule NÖ

Johann Zenz, MBA, BEd, Prof.

Seit dem Jahr 2012 wird die E-Portfolio-Software Mahara als zentrales digitales Medium im Bereich der pädagogisch-praktischen Studien an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich eingesetzt. Studierende, Schulleiter/innen, Praxismentor/innen, Verwaltung und Lehrende der PH NÖ nützen Mahara als professionelle Kommunikations-, Informations- und Verwaltungsplattform und zur Erstellung digitaler Entwicklungsportfolios in verschiedensten Praxissettings sämtlicher Studiensemester. Der Beitrag berichtet über die an Herausforderungen reiche Implementationsphase, die konkreten Arbeitsschwerpunkte und aktuellen Verwendungsbereiche sowie die individuellen Erfahrungen, vielfältigen Kompetenzzuwächse und zukünftigen Entwicklungspotenziale der beteiligten Learning Community.

Johann Zenz ist Lehrender an der PH NÖ und im Verbund mit der UNIVIE in den Fachgebieten Didaktik Deutsch und pädagogisch-praktische Studien-Schulpraxisorganisation an der PH NÖ Leitender Mitarbeiter im Praktikumsbüro des Verbundes Nord-Ost (UNIVIE, PH NÖ, KPH Wien/Krems, PH Wien) am Zentrum für Lehrer/innenbildung der UNIVIE.

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Coding im Unterricht (fächerübergreifend) in der Sek I

Alexander Hacker, BEd.

In diesem Vortrag wird die Internetplattform code.org genauer vorgestellt. Anhand dieser Plattform werden mathematische Kenntnisse, Sprachkompetenz Englisch und IT Kenntnisse geschult und vertieft. Fächerübergreifend deshalb, weil es unterschiedliche Arbeitsaufträge gibt und so unterschiedliche Teilkompetenzen (Mathematik, Englisch, EDV, Berufsorientierung,…) abgedeckt werden. Zugleich könnte es das Interesse einer Berufssparte wecken (Gendersensibilisierung).

Alexander Hacker ist Absolvent HTL-Donaustadt, Klassenvorstand einer 7. Schulstufe, Unterrichtsfächer: Mathematik, Biologie, Physik, Chemie und Informatik, Fachkoordinator für Informatik, eLearning Beauftragter und Verbreiter in der Schule,
Projekt: Digitale Grundbildung – Schule 4.0 (Pilotschule), Schwerpunkt: Coding

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Digitale Grundbildung – Theorie und Praxis

Alicia Bankhofer, BA BEd

Wanted! Digital Natives, die digital kompetent sind. Die Einführung des verbindlichen Fachs "Digitale Grundbildung" in Österreichs Schulen der Sekundarstufe I will es möglich machen, erstmals flächendeckend und verpflichtend für alle 10- bis 14-jährige Schülerinnen und Schüler ab dem Schuljahr 2018/2019. Mit dieser neuen Verbindlichkeit sollen festlegte Standards für eine umfassende Medienbildung eingeführt werden. Im Jahr der Pilotierung wird über standortspezifische Konzepte und konkrete Schritte gründlich nachgedacht. Präsentiert werden wesentliche Aspekte der Umsetzung des Lehrplans sowie Fragen hinsichtlich der Einführung am eigenen Schulstandort.

Alicia Bankhofer ist Native Speaker Teacher und Englisch- sowie IKT-Lehrerin in der Sekundarstufe l in Wien. In ihrer Rolle als eLearning-Koordinatorin an der Schule RGORG Anton-Krieger-Gasse ist sie auf Mobiles Lernen, Flipped Learning sowie Game-Based Learning spezialisiert, wo sie besonders an der Förderung von Kreativität, Kollaboration, Kommunikation und Kritisches Denken in personalisierten Lernszenarien arbeitet. Seit September 2017 leitet sie das Projektteam "Ö1 macht Schule" an der Pädagogischen Hochschule Wien und arbeitet in Zusammenhang mit Radiosendungen des österreichischen Senders an der Entwicklung von digitalen Lernszenarien für die Schule.

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Augmented Reality in Unterrichtsbehelfen

Joe Buchner, Mag., Arkadi Jeghiazaryan, Michael Steiner, Mag.

Augmented Reality (AR) beschreibt eine erweiterte oder überlagerte Realität. Diese virtuell überlagerte Realität wird mithilfe von Geräten wie Smartphones oder Tablets sichtbar. Dabei wird etwas physisch vorhandenes, z. B. ein Bild, ein Gegenstand oder ein Ort, durch digitale Informationen ergänzt. Nötig ist dazu ein Auslöser in der realen Welt. Dieser Auslöser kann ein bestimmter Standort (geobasierte AR) oder ein „Marker“ in einem Unterrichtsbehelf sein (markerbasierte AR). In diesem Vortrag werden anhand exemplarischer Unterrichtsmaterialien zu Computational Thinking, Geschichte und Physik Einsatzmöglichkeiten und Nutzen von AR aufgezeigt und erprobt.

Arkadi Jeghiazaryan (Amlogy / Startup / Augmented Reality and Virtual Reality Solutions)

Joe Buchner (PH NÖ / Experte für Augmented Reality im Unterricht)

Michael Steiner (PH Wien / Leitung Education Innovation Studio)

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Digitale Lernzielkontrollen im Deutschunterricht - Möglichkeiten, Grenzen, Beispiele, Erfahrungen ...

Wolfgang Prieschl, MSc

Wie praxistauglich und aussagekräftig sind automatisierte digitale Lernzielkontrollen im Deutschunterricht? Anhand unterschiedlicher Beispiele wird beleuchtet, welche Kompetenzen sich zur automatisierten Überprüfung eignen bzw. was bei der Erstellung von Tests zu beachten ist, um Probleme zu vermeiden.

Wolfgang Prieschl ist bei der Lehrer/innen - Fortbildung im Bereich digitaler Medien tätig und ist NMS - Lehrer für Deutsch und Informatik (NMS Aigen-Schlägl)

 

Unterlagen: Link

 

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OER - suchen und finden

Claudia Malli-Voglhuber, MA, BEd

Sie suchen für Ihren Unterricht Bilder, Grafiken, Videos, Musik, Unterrichtsbeispiele etc. und stoßen immer wieder an urheberrechtliche Grenzen? In diesem Workshop gehen wir folgenden Fragen nach: Was darf ich für meinen Unterricht verwenden? Was muss ich dabei berücksichtigen? Wo finde ich diese Ressourcen? Wie kann/darf ich sie einsetzen? Wie kann ich meine eigenen Arbeiten zur Verfügung stellen? Wie kann ich meine eigene Arbeit urheberrechtlich schützen?

Und Sie erfahren, wie Sie Ihre Schülerinnen und Schüler für das Thema Datenschutz auch spielerisch sensibilisieren und aufklären können.

Claudia Malli-Voglhuber ist Vortragende im Bereich "Information und Kommunikation", E-Learning- und Moodle-Beauftragte des Instituts Berufspädagogik der PH OÖ.

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Grenzenloser Flipped Classroom

Ferdinand Stipberger, Studienrat

Vorstellung des Kooperationsprojekts zweier Schulen, die gemeinsam in einer Jahrgangsstufe den Mathematik-Unterricht im Flipped Classroom Konzept gestalten, obwohl sie mehrere 100 km auseinander liegen. Der Weg von der Idee bis hin zur konkreten Umsetzung.

Ferdinand Stipberger unterrichtet in den Fächern Mathematik, Sport und Informationstechnologie an einer bayerischen Realschule. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht. An seiner Schule koordiniert er den Einsatz der Lernplattform Mebis und ist Leiter des Arbeitskreises Robotik in der Oberpfalz, sowie Organisator des regionalen Robotik-Wettbewerbs.

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Lass es mich tun und ich werde es können - Autonomes Lernen durch digitale Medien fördern

Christina Hell, Mag. phil.

In einer Pilotstudie am Sprachenzentrum der University of Oxford konnte gezeigt werden, wie sich der Einsatz von Weblogs während autonomer Lernphasen auf den Sprachstand bei Fremdsprachen-Lerner/innen auswirkt. Die Resultate der Studie liefern eine theoretische Grundlage und lassen Rückschlüsse auf den schulischen Fremdsprachenunterricht zu. Nach einer kurzen theoretischen Einleitung sollen verschiedene Praxis-Beispiele Anregungen für den modernen Fremdsprachenunterricht liefern, der zum eigenständigen Auseinandersetzen mit der Sprache auch außerhalb des Klassenzimmers anregt. Die vorgestellten Ideen, die im Fremdsprachenunterricht untersucht wurden und zu intensiven Lernphasen führten, können auch in anderen Fachrichtungen Anwendung finden.

Christina Hell ist an der University of Oxford (früher: BG Baden Frauengasse) tätig, Educational Technology Advisor am Language Centre der University of Oxford in Großbritannien. Tätigkeitsbereich: Planung und Entwicklung von digitalen Lernsequenzen für den Fremdsprachenunterricht, Ausbildung und Schulung von Lehrkräften im Bereich Medienpädagogik und Medienkompetenz. Schwerpunkte: E-Portfolio, digital unterstütztes autonomes Lernen

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Pre- and postteach  Units für optimale Didaktik mit Yoovis.at

Harald Schildenfeld

Vorstellung der Yoovis Lernplattform mit Schwerpunkt Mathematik für die AHS 5. Klasse,  Anwendungsmöglichkeiten im Bereich Pre-Teach für Schüler/innen, also sich auf den Unterricht vorbereiten und einen ersten Eindruck über den Stoff generieren, aber auch Post-Teach Anwendung für Schüler/innen zur weiteren führenden Festigung des Stoffes. Vorstellung aller Anwendungsmöglichkeiten für den Unterricht für Lehrer/innen und den mobilen Einsatz der Flashlists und automatischen Hörbücher. Yoovis ist ein digitales Learning Support System für den besseren Schulerfolg unserer Jugend.

Harald Schildenfeld beschäftigt sich mit der Entwicklung und Umsetzung einer Lernplattform für didaktische Vielfalt zum schnelleren, besseren Lernerfolg ab der zehnten Schulstufe mit Schwerpunkt Mathematik, derzeitiger Fokus AHS, 5. Klasse;

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Design Thinking für Educators

Andrea Schlager, Mag.a und Tina Gruber-Mücke, Dr.in

Dieses von der Donau Universität Krems entwickelte Workshopformat baut auf die Digitalisierungsoffensive des BMBWF auf und wurde 2017 bereits erfolgreich an der NMS Brunn am Gebirge abgehalten. Dabei entwickelten die Pädagogen/innen einerseits digitale Tools für den Einsatz im Unterricht und reflektierten dabei auch die Arbeit als Fachbereichsteams. Als methodische Grundlage dient das Modell des Design Thinking for Educators, welches die Entwicklung von Unterrichtseinheiten mit verschiedenen Themenschwerpunkten ermöglicht. Der konkrete Nutzen dieses Impulsvortrages für die Teilnehmenden besteht darin, dass sie am Ende Lernszenarien mit Einbindung digitaler Medien entwickelt haben, die sie mit dem Kollegium an der eigenen Schule weiterentwickeln und umsetzen können.

Mag. Andrea Schlager ist Lehrgangsleiterin an der Donau Universität Krems und leitet die Universitätslehrgänge „eEducation“, „E-Tutoring und Coaching“ und „Educational Leadership“. Ihren Abschluss hat sie an der Wirtschaftsuniversität Wien im Bereich Wirtschaftspädagogik absolviert. Zusätzliche Ausbildungen bilden eine Qualifikation als Prozessmanagerin bei Quality Austria und eine Trainerinnenausbildung am WIFI Wien.  Seit über 20 Jahren ist sie in der Erwachsenenbildung in den Bereichen Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Ausbildungsberatung, Personalentwicklung und digitale Bildung tätig. 

Dr. Tina Gruber-Mücke ist Professorin für Entrepreneurship an der IMC Fachhochschule Krems. Zuvor leitete sie das Zentrum für bildungstechnologische Forschung an der Donau-Universität Krems und war als Professorin für Organisationsentwicklung an der Fachhochschule Oberösterreich tätig. Sie forscht zu den Themen Educational Technology Startups sowie Continuing Entrepreneurship Education und Teacherpreneurship und lehrt an den Fachhochschulen Krems, Oberösterreich und Salzburg sowie an den Universitäten Krems und Seeburg. Als Mediatorin berät sie Organisationen zu Teamentwicklung und Leadership.

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Filmproduktion mit Tablets

Thomas Wimmer, BEd

Selbst erstellte Videos können im Unterricht gewinnbringend eingesetzt werden. Sei es als Zusammenfassung von Lerninhalten, die Schüler/innen selbst erstellen oder ein kurzes Video, das Lehrende ihren Schülern zur Verfügung stellen, etc. Welche Anwendungen stehen dafür zur Verfügung? Wie erstellt man einen Trickfilm oder ein Video am Tablet, bearbeitet und speichert dieses? Wie überträgt man sein Video auf den eigenen Laptop oder auf eine Videoplattform? Im Vortrag wird auf Anwendungen unter den Betriebssystemen iOS, Android und Windows eingegangen.

Thomas Wimmer ist Medienpädagoge, E-Learning, Projekte

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Zaubern mit iPads im Unterricht? So gelingt's!

Alicia Bankhofer, BA BEd

Sie möchten iPads für Ihre Schule anschaffen? Gerne! Mit iPads können die Schülerinnen und Schüler im Internet recherchieren, oder?

Stimmt! Dennoch wäre es sehr schade, iPads ausschließlich als Laptop-Ersatz im Unterricht einzusetzen. Es geht viel mehr! In diesem Vortrag werden unkomplizierte und innovative Einsatzideen für iPads in verschiedenen Fächern präsentiert und  gleich ausprobiert. Teilnehmende erfahren, wie die didaktisch sinnvolle Nutzung von iPads ihre Unterrichtspraxis bereichern und erleichtern kann. Ideen, Tipps und Empfehlungen, mit denen die Referentin sie verzaubern möchte.

Alicia Bankhofer ist Native Speaker Teacher und Englisch- sowie IKT-Lehrerin in der Sekundarstufe l in Wien. In ihrer Rolle als eLearning-Koordinatorin an der Schule RGORG Anton-Krieger-Gasse ist sie auf Mobiles Lernen, Flipped Learning sowie Game-Based-Learning spezialisiert, wo sie besonders an der Förderung von Kreativität, Kollaboration, Kommunikation und Kritisches Denken in personalisierten Lernszenarien arbeitet. Seit September 2017 leitet sie das Projektteam "Ö1 macht Schule" an der Pädagogischen Hochschule Wien und arbeitet in Zusammenhang mit Radiosendungen des österreichischen Senders an der Entwicklung von digitalen Lernszenarien für die Schule.

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School.inside: Webbasiert in der Schule kooperieren und kommunizieren am Beispiel von Sharepoint-Teamwebsites

Robert Mader, MSc, BEd und Gerlinde Schwabl, BEd

Mit Hilfe eines schulischen Intranets ist es möglich sämtliche schulrelevante Informationen an jedem Ort, zu jeder Zeit in der richtigen Version zur Verfügung zu stellen. Der Schulleitung wird ein zusätzliches Informationsmedium zur Verfügung gestellt, um die Schule und ihre Arbeitsabläufe transparenter darzustellen und so die Qualitätsentwicklung zu unterstützen. Auf Basis der MS SharePoint Teamwebsite kann eine zentrale digitale Drehschreibe für den digitalen Schularbeitsplatz mit unterschiedlichen Berechtigungsstrukturen aufgebaut werden. Notwendige Funktionen wie beispielsweise ein Schwarzes Brett, Terminkalender, Dokumentenverwaltung, Prozesshandbuch, Schulische Arbeitsgruppen usw. lassen sich in der Office 365 Umgebung von Microsoft realisieren. In diesem Workshop wird eine praxiserprobte Intranetlösung vorgestellt und die Teilnehmer/innen können die digitalen Arbeitsabläufe praktisch testen.

Bitte bringen Sie Ihr Notebook zum Workshop mit!

Robert Mader ist Koordinator Servicestelle Medien & Technik an der PH Tirol, Dozierender am Institut für Berufspädagogik, Vortragender zu eDidaktik und eLearning, OTAdvanced Ausbildung

Gerlinde Schwabl ist Dozierende am Institut für Berufspädagogik (Fachbereich Information & Kommunikation zu eDidaktik, eLearning, digtale Innovationen), MS Innovative Educator

 

Unterlagen: Link

 

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digital erdacht - analog gemacht | vom Klang der Dinge | Programmieren von Musik

Ulrich Hierdeis

Musik am Tablet zu erfinden ist einfach und auch für vermeintlich Unmusikalische leicht möglich. In diesem Workshop kreieren die Teilnehmer ihre eigene Musik am Tablet und begeben sich zugleich auf die Suche nach unterschiedlichen Gegenständen, die sie in ihre Komposition als Klangquelle integrieren können. Mit Hilfe einer Dadamachine werden die im iPad programmierten Ereignisse nicht mit Klängen des Tablets wiedergegeben, sondern die Maschine überträgt die Ereignisse über Motoren auf Dinge der Umwelt und erweckt diese klanglich zum Leben. Eine spannende Kreativ-Werkstatt, welche virtuelle und reale Welten verbindet und so zugleich in die repetitiven Strukturen der Pattern orientierten Musik einführt.

Ulrich Hierdeis führte im Schuljahr 2012/13 als Rektor mit Klassenleitung seine dritte Jahrgangsstufe als erste iPad-Klasse einer Grundschule im Landkreis Augsburg. Hier sammelte er verschiedene Erfahrungen zum unterrichtlichen Umgang mit iPads. Im März 2015 beendete er die Ausbildung zum Medienexperten an der bayerischen Akademie für Lehrer/innenfortbildung in Dillingen, welche in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk über 2 Jahre hinweg stattfand. Seit mehreren Jahren referiert er zu den Themen „iPad-Einsatz" in Schulleiterkursen, "kreativer iPad-Einsatz im Unterricht der Grundschule" und "Musizieren mit dem iPad" in Kursen zum kreativen Umgang mit dem iPad an der bayerischen Lehrerakademie Dillingen und hält Workshops in regionalen wie überregionalen Lehrerfortbildungen.

 

 

Präsentation PDF

Zusammenfassung PDF

 

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Lernstick Advanced 9

Ronny Standtke, Dr.

Der Lernstick wird an immer mehr Bildungseinrichtungen als persönliche, mobile Lern- und Arbeitsumgebung und auch als sichere Umgebung für Prüfungen nach dem Bring-Your-Own-Device-Prinzip eingesetzt. Seit der letzten Vorstellung auf den EDU|days 2015 gab es im Lernstick-Umfeld viele Aktualisierungen, Verbesserungen und Weiterentwicklungen. Neben der Gelegenheit, den Lernstick kennenzulernen, stellen wir im Workshop die technischen Neuerungen vor und bieten Gelegenheit, diese gleich vor Ort auszuprobieren. Dazu ist ist es empfehlenswert, einen USB-Stick (siehe https://www.imedias.ch/themen/lernstick/speichermedien.cfm) mitzubringen, auf den das Lernstick-System installiert werden kann.

Ronny Standtke ist Dozent für Medienpädagogik und Informatik mit Schwerpunkt auf Datenschutz, Datensicherheit und Freie Software

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Virtuelle Experimente im Physikunterricht

Markus Berger, MSc

Das Schüler/innenexperiment stellt im Physikunterricht der Sek I ein zentrales Element dar. Leider haben die Lernenden aufgrund fehlender Ausstattung oder zu hohen Risikos nicht immer die Gelegenheit, eigenständig Versuche durchzuführen. Oft müssen Abbildungen und Texte das Experiment kompensieren. Virtuelle Experimente bieten eine Möglichkeit, auch ohne adäquate Ausstattung gefahrlos an einem Experiment mitzuarbeiten. Nach einer Definition des Begriffs Experiment folgt eine Gegenüberstellung von Real- und virtuellem Experiment und ein Remotelabor wird erklärt. Im Weiteren fokussiert der Vortrag auf die Motivationslage der Lernenden bei der Verwendung von virtuellen Experimenten und die dazu aktuell erhobenen Forschungsergebnisse werden präsentiert. (virt. Mitexperimentieren erwünscht!)

Markus Berger ist Lehrer für Mathematik, Physik, Chemie, Informatik; Dissertant an der PH Heidelberg (Physik)

 

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Digitale Kompetenz durch Einsatz von Smartphones im Unterricht

Ferdinand Stipberger, Studienrat

Smartphones spielen in der Lebenswelt unserer Schüler/innen eine sehr große Rolle. Wieso also diese Geräte aus dem Unterricht ausschließen? In diesem Vortrag möchte ich Ihnen zeigen, wie das Smartphone im Unterricht eingesetzt, im Flipped Classroom Konzept eingebaut und somit das Potential des Gerätes genutzt werden kann.  Gleichzeitig möchte ich Ihnen einen Einblick in das Thema "Lernen lernen - digital" geben. Diese Unterrichtsstunden sind fest in der Stundentafel der 5. Klassen (Eingangsklasse an der Realschule in Bayern) verankert und bieten Platz, sich eingehend mit der Anwendung, dem Umgang und den Einstellungen des Smartphones zu beschäftigen.

Ferdinand Stipberger unterrichtet in den Fächern Mathematik, Sport und Informationstechnologie an einer bayerischen Realschule. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. An seiner Schule koordiniert er den Einsatz der Lernplattform Mebis und ist Leiter des Arbeitskreises Robotik in der Oberpfalz, sowie Organisator des regionalen Robotik-Wettbewerbs.

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Das grenzüberschreitende Projekt „European Driving License for Robots and Intelligent Systems“ (2017-2019)

Sandra Plomer BA und Thomas Winkler

Ziel von EDLRIS ist der Aufbau eines Pools junger Menschen mit Fähigkeiten in richtungsweisenden Technologien wie Robotik und künstlicher Intelligenz. Trainer (z.B. Lehrer/innen) ebenso wie Trainees (z.B. Schüler/innen) werden in Modulen (Einsteiger/Fortgeschrittene) zu Robotik und KI ausgebildet. Ein professionelles Zertifizierungssystem sowie die Einbindung von Stakeholdern in die Projektentwicklung sollen die Akzeptanz des Ausbildungssystems und der erworbenen Fähigkeiten vonseiten der Unternehmen und Bildungseinrichtungen gewährleisten. Das Konzept „Train the Trainer“ ermöglicht es, das System in der gesamten Projektregion (AT – HU) einzuführen. Partner: TUG, VPH/PHB, Computer Society (AT/HU), Széchenyi István Universität.

Sandra Plomer ist Projektmitarbeiterin der Virtuellen PH, welche an der PH Burgenland angesiedelt ist, und leitet dort das Projektteam „European Driving License for Robots and Intelligent Systems“ (EDLRIS). Ihre Kompetenzen liegen im Bereich der Online-Didaktik und des Fernunterrichts. So wurde auch die Online Tutoring Ausbildung, welche in einem Blended-Learning Konzept an der VPH angeboten wird, im Schuljahr 2016/17 u.a. von Sandra Plomer maßgeblich weiterentwickelt und stellt einen weiteren Schwerpunkt der Vortragenden dar.

Thomas Winkler, der selbst jahrelang als Educational Robotics Trainer im Einsatz war und als Web-Programmierer tätig ist, unterstützt das EDLRIS Projektteam im Bereich eEducation und im Aufbau des LMS Systems. Das eLearning- und didaktische Know How konnte sich Thomas Winkler durch zahlreiche Tätigkeiten an der Virtuellen Pädagogischen Hochschule aneignen.

 

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Making mit dem Microbit – Temperaturmessung

Oliver Kastner-Hauler, Ing. MMag.

Link: http://link.ph-noe.ac.at/vs1

Der Einplatinencomputer BBC micro:bit eignet sich hervorragend für den Aufbau von kleinen Schaltungen und das vollkommen ohne Löten von elektronischen Bauteilen. In diesem Beispiel wir ein Thermistor (thermoelektrischer Widerstand) als externer Sensor verwendet um die Umgebungstemperatur zu messen.

Oliver Kastner-Hauler ist spezialisiert auf Coding & Making, Education Innovation Studio PH NÖ, Microbit & IoT, Programmieren kann jeder, Algorithmisches Denken, IT-Systembetreuung und -management

 

 

 

 

 

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