Archiv: EDU|days 2017

Programm 2017 (pdf)

01
Impulsvortrag 15
Digitale Kompetenzen für eine digitalisierte Lebenswelt
Philipp Ikrath, Mag. | Institut für Jugendkulturforschung

Die Altersgruppe der „Digital Natives“, also jene Jugendlichen, die mit dem Internet aufgewachsen sind, bewegt sich mit schlafwandlerischer Sicherheit durch das Internet, so lautet ein weit verbreitetes Klischee. Es suggeriert, dass ihre Sozialisation in und mit den digitalen Medien nach dem Prinzip des „Learning by Doing“ die Altersgruppe der unter 30-Jährigen an und für sich zu kompetenten Internetnutzer/innen gemacht hat. Ein genauerer Blick zeigt aber, dass es in der jungen Generation sehr wohl einen breiten digitalen Graben gibt und dass längst nicht alle Jugendlichen nur auf Grund des Umstandes, dass sie in einer digitalisierten Lebenswelt aufgewachsen sind, über alle notwendigen Kompetenzen verfügen, um sich in dieser Welt auch zurechtzufinden.


02
Impulsvortrag 15
Stand und Entwicklungsperspektiven der Medienkompetenz in Österreich – Schlussfolgerungen aus dem 3. Nationalen Bildungsbericht
Univ.-Prof. Dr. habil. Peter Baumgartner | Donau-Universität Krems

Zum ersten Mal gab es im Frühjahr 2016 im Nationalen Bildungsbericht einen Beitrag zum Stand in der Aus- und Weiterbildung zur Medienkompetenz mit besonderem Fokus auf interaktive digitale Medien. Der Bericht diskutiert den Begriff der Medienkompetenz im internationalen Kontext und schließt daran einen kritischen Blick zum Status Quo in Österreich an, wobei vor allem Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung von Lehrpersonen in den Blick genommen werden. An drei prototypischen aktuellen Beispielen werden Potenziale digitaler Medien zur Erhöhung der Lehr- und Lernqualität dargestellt. Der Bericht schließt mit einer kritischen Schlussfolgerung und Forderungen an die Politik.


03
Impulsvortrag 15
Schule 4.0 – die Digitalisierungsstrategie des Bildungsministeriums
Mag. Heidrun Strohmeyer und Mag. Martin Bauer, MSc | Bundesministerium für Bildung

Welche Bedeutung haben digitale Schulentwicklung sowie digitale Lehrer/innenkompetenzen und welche Maßnahmen werden die Umsetzung der Schule 4.0 begleiten?


06
Impulsvortrag 30
digi.check8: Reflexion, Wissenscheck und Kompetenzmessung
Thomas Geretschläger, Mag. | OCG Österreichische Computer Gesellschaft & Sophia

Ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg des Erwerbs digitaler und informatischer Kompetenzen ist im Kompetenzmodell digi.komp8 definiert. Der begleitende digi.check8 wird online bzw. über die In-Application Testumgebung Sophia (bereitgestellt von der Österreichischen Computer Gesellschaft-OCG) abgewickelt. Er setzt sich aus folgenden drei Teilen zusammen: Selbstbild: Selbsteinschätzung über Reflexionsfragen, Fremdbild: Kompetenzüberprüfung durch Wissensfragen (Multiple Choice) zu IT Security, Datenschutz etc. und konkrete Aufgaben zu Betriebssystem, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und anderen Applikationen (In-Application Testung). Technische, inhaltliche und pädagogische Fragen sowie die Abwicklung in der Praxis werden erörtert.


07
Impulsvortrag 30
Filmproduktion mit Tablets im Unterricht
Thomas Wimmer, BEd | Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

Selbst erstellte Videos können im Unterricht gewinnbringend eingesetzt werden. Sei es als Zusammenfassung von Lerninhalten, die Schüler/innen selbst erstellen oder ein kurzes Video, das Lehrende ihren Schülern zur Verfügung stellen, etc. Welche Anwendungen stehen dafür zur Verfügung? Wie erstellt man einen Trickfilm oder ein Video am Tablet, bearbeitet und speichert dieses? Wie überträgt man sein Video auf den eigenen Laptop oder auf eine Videoplattform? Im Workshop wird auf Anwendungen unter den Betriebssystemen iOS, Android und Windows eingegangen.

eduapps LINK

Youtube LINK

Prezi LINK


08
Impulsvortrag 30
Internationales eEducation Projekt 2013 – 2050 (ehemals KidZ Projekt)
Georg Köck, Ing. | NMS Lienz N, Thomas Innerbichler | MS St. Johann i. A., Erhard Schwarzl | NMS Jennersdorf

Thema: Internationales eEducation Projekt 2013 – 2050 (ehemals KidZ Projekt)
Projektpartner: MS St. Johann im Ahrntal (Südtirol), NMS Lienz Nord (Osttirol), NMS Jennersdorf (Burgenland). Kurzvorstellung von 8 bisher gemeinsam durchgeführten Projekten. Skype Einsatz aus der Sicht der Lehrer/innen und der Schüler/innen. Internationales Arbeiten mit Google Drive, Learning Apps gemeinsam spielen (Mehrspielerquiz), gemeinsame analoge Treffs der 3 Schulen in Innichen und Klagenfurt, unsere Erfahrungen und Blick auf die nächsten Projekte. Einige Details dazu sind im KidZ Schaufenster zu sehen: http://www.mahara.at/user/kidz-tirol/lienz-nord-unsere-kidz-aktivitaeten-2

Unterlagen PDF


09
Workshop 75
Meine Traumschule: „Give your mind a hand“ mit Hilfe von LEGO®-Bausteinen
Petra Szucsich, Mag. MSc, Michael Steiner, Mag., Evelyn Dechant-Tucheslau, Mag. | PH Wien

Leitgedanken einer lernenden Schule sind Ausdruck der Vision bzw. Lernkultur eines Kollegiums. Sie beinhalten Werthaltungen und Prinzipien für die Unterrichts- und Schulentwicklung. In der Begleitung von KidZ Wien wurde zum Nachspüren der Visionen von Traumschulen mit der „Wunderfrage“ aus dem Coachingbereich sowie mit Lego Storytelling gearbeitet. Beide Methoden bilden den Schwerpunkt des geplanten Workshops. Nach dem Motto „Give your mind a hand“ versuchen Teilnehmende mit Hilfe von LEGO®-Bausteinen, ihre Traumschulen zu bauen: Wie sieht meine Traumschule aus? Welche Rolle spielen dabei digitale Medien? usw.
Das Ergebnis bilden spannende gemeinsame Bilder, die sich in der Gruppe entwickeln und gleichzeitig auch Schwerpunkte für Unterrichts- und Schulentwicklung aufzeigen.


10
Workshop 75 PC Lab
Coding und Robotik für alle
Thomas Leitgeb | PH Burgenland

Das Entwickeln von Problemlösungsstrategien und das Handeln im sozialen Kontext sind - neben dem Wissen um technische und technologische Hintergründe - nicht mehr wegzudenkende Kompetenzen in der Arbeitswelt. Um diesen Ansprüchen des Arbeitsmarktes und den Veränderungen der Gesellschaft auch in Zukunft genügen zu können, richtet das Projekt „Coding und Robotik“ der PH Burgenland den Blick nach vorne: Die Eckpunkte dieses innovativen Forschungsprojekts sind algorithmisches Denken und der anschließende Transfer der virtuellen Algorithmen in die physische Umwelt mittels verschiedener Robotersysteme. Damit sollen praxistaugliche Modelle und Methoden entwickelt werden, um junge Menschen zu kompetenten, kritischen und mündigen „digitalen Anwendern“ zu erziehen. „Computational thinking“, also denken wie ein Computer, wird als ein zentrales Thema der Zukunft angesehen und soll in vielen Lebensbereichen eine immer wichtigere Bedeutung erlangen. Diese Denkweisen könnten einerseits von langfristigem Nutzen sein und andererseits in unterschiedlichsten Situationen, auch unabhängig vom Computer oder Roboter, zur Anwendung kommen.


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Impulsvortrag 30
Das Smartphone im Schulbetrieb, Schul-IKT quo vadis?
Markus Krug | NMS & Bizent Traiskirchen

Humorvoller Impulsvortrag mit zauberhaften, fast magischen Elementen zum Thema "Handy – Schüler/in – Lehrer/in - Schule = eine endlose, aber spannende Geschichte" im "Till Eulenspiegelverfahren".

Smartphone-Verhalten der Schüler/innen und Lehrer/innen
Persönliches Sicherheitsgefühl rund ums Smartphone & Internet
Sinnvoller Einsatz der neuen Medien im Old School Alltag
Grenzen der Technik... und auch des Menschen


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Impulsvortrag 30
Robotik-Didaktik mit dem kostengünstigen Raspberry Pi
Klaus Misof, Mag. Dr. | BRG Rechte Kremszeile

Mittels dem kostengünstigen Raspberry Pi erwerben die Schüler/innen das Wissen und Können einen kleinen Roboter aus den verschiedensten Materialien zu bauen. Erste elektronische Schaltungen werden in der Praxis getestet und umgesetzt. Ein Betriebssystem wird eingerichtet und viele Terminalaufgaben erlernt. Schließlich wird ein Programmcode für die Steuerung und das Auslesen der Sensoren entwickelt. Von der Physik über die Mechanik, Informatik bis zur Elektronik wird einfachstes Wissen angewendet, kombiniert und in der Praxis getestet.


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Impulsvortrag 30
KidZ – ein lernseitiges Innovationsprojekt mit internationalem Vorbildcharakter!
Thomas Nárosy, BEd MBA MAS | tn-bildungsinnovation.com

Die OECD hat 2008-15 mit dem Projekt ILE Innovative Learning Environments einen international vielbeachteten Beitrag zum weltweiten Schulentwicklungs- und -innovationsdiskurs geleistet. Der Titel der Projekt-Abschlusspublikation „Schooling Redesigned: Towards Innovative Learning Systems“ bringt das Anliegen des Projekts auf den Punkt: Es will mit seinen Erkenntnissen als eine Art „Blaupause“ der „lernseitigen“ Weiterentwicklung der Bildungssysteme im OECD-Raum dienen und den Diskurs anregen. Eine kritische Würdigung des KidZ-Projekts im Vergleich mit dem OECD ILE 7+3 Modell – basierend auf den E Portfolios von KidZ-Schulen im sog. KidZ-Schaufenster – zeigt, dass KidZ sowohl von den OECD-Projektergebnissen profitieren kann als auch umgekehrt. Und dass KidZ ein OECD-Vorzeigeprojekt darstellt!

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16
Impulsvortrag 30
Von 0 auf 220 in 5 Jahren!
Hannes Thomas, DirNMS, BEd., MAS, MSc. | iNMS/PTS Jennersdorf & Expositur Neuhaus

Die Entwicklung der iNMS Jennersdorf von der ersten iPad-Klasse Österreichs zur iPad-Schule mit neun iPad-Klassen und bereits über 220 iPads: Rückschau, Schulentwicklungsschritte, Stolpersteine & Hindernisse, Impulsgeber & Beschleuniger, Überzeugungsarbeit, Kosten, Infrastrukturmaßnahmen, Lehrer/innenfortbildung, nationale und internationale Projekte, Best-Practice-Beispiele, Auszeichnungen, Evaluationen, Dissemination und Blick in die Zukunft. Aus der Praxis - für die Praxis, frei nach dem Motto der Schule "Wir gestalten Zukunft".


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Impulsvortrag 30
Projekt „Denken lernen – Probleme lösen“ – Informatisches Denken in der Primarstufe, ein Projekt der PH Diözese Linz
Alois Bachinger, MAS | Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

„Denken lernen – Probleme lösen“ – in diesem Projekt wollen wir gemeinsam mit den Volksschulen Oberösterreichs einen neuen Ansatz des problemlöseorientierten Denkens fördern. Vom spielerischen Lernen mit Bee-Bots, über den Einsatz von Tablets, bis zu ersten Versuchen im Bereich „Messen, Steuern und Regeln“ wird in diesem Projekt versucht, „Problemlösen“ in möglichst vielen Fachbereichen zu etablieren. Die teilnehmenden Schulen bekommen ein Set Bodenroboter „BeeBots“, Tablets und WeDo-Robotersätze für einen bestimmten Projektzeitraum zur Verfügung gestellt und werden von einem Team im Einsatz begleitet.


18
Impulsvortrag 30
Vom Potenzial des Biber der Informatik-Events für den alltäglichen Informatikunterricht
Peter Micheuz, Mag. | Alpen-Adria-Gymnasium Völkermarkt

Ziel dieses Vortrags ist die praxisnahe Einbettung der weltweiten Initiative des Biber-Bewerbes in den österreichischen Informatikunterricht. Der singuläre Eventstatus dieser jährlich wiederkehrenden Rätselstunde in der Biberwoche im November hat das Potenzial, in Form vielseitiger informatischer Aufgabenstellungen und Aktivitäten auf das gesamte Schuljahr und auf alle Altersstufen ausgedehnt zu werden. Nicht nur der große Fundus an öffentlich zugänglichen Biber-Aufgaben, sondern auch die Biber-Organisation an den Schulen und die Biber-Daten sind gute Ausgangspunkte für viele Unterrichtsszenarien. Diese decken das breite Spektrum „Digitaler Bildung“ von der „Kern“Informatik über Informationstechnologie bis zur Computer Literacy ab. Das diesem Workshop zugrundeliegende und methodisch aufbereitete Material kann unmittelbar im Informatikunterricht eingesetzt werden.


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Workshop 75
Implementierung von E-Learning am Schulstandort
Thomas Baldauf | Gymnasium Wien 21 und Alicia Bankhofer, BA BEd | RGORG Anton-Krieger-Gasse

Die Notwendigkeit digitale Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen aller Schultypen fächerübergreifend zu fördern, erfordert digital kompetente Lehrerinnen und Lehrer. In diesem Vortrag und Workshop werden Theorie UND Praxis gezeigt: welche Kompetenzen sollten Lehrende im digitalisierten Zeitalter aufweisen? Welche Konzepte für die Förderung von digitale Kompetenzen für Lehrende können an Schulstandorte entwickelt und umgesetzt werden? Welche Instrumente und Werkzeuge können uns dabei unterstützen, die Kompetenzen der Lehrenden an unserem Schulstandort zu fördern? Theorie und Praxis werden miteinander verwoben, sodass die Teilnehmer am Ende mit einer Analyse ihres eigenen Standorts und Anregungen für die Weiterentwicklung nach Hause gehen können.


20
Workshop 75 PC Lab
Mehr als eine digitale Schnitzeljagd: Actionbounds für den Unterricht erstellen
Walter Fikisz, Mag. (FH), BEd | Pädagogische Hochschule Niederösterreich

Die App „Actionbound“ bricht den klassischen Unterricht auf: Mit ihrem Smartphone oder Tablet begeben sich die Schüler/innen auf eine spannende Schatzsuche. Rätsel, Herausforderungen und Medieninhalte können dabei mit Spielelementen wie GPS-Locations, QR-Codes und Mini-Games kombiniert werden. Die Teilnehmer/innen erstellen im Workshop mit dem Bound-Creator am PC ihren ersten Actionbound, den sie später im Unterricht anwenden können.
Bitte im Vorfeld das gewünschte Thema überlegen und entsprechendes Foto- und Textmaterial auf USB-Stick oder im Cloud-Speicher mitbringen! Wer noch kein Thema hat: der Workshopleiter stellt Material für den ersten eigenen Actionbound zur Verfügung.


22
Impulsvortrag 30
Rechtsfragen bei E-Learning
Michael Lanzinger, Mag. | Rechtsanwaltskanzlei Mag. Michael Lanzinger

Ziel des Beitrages ist die Information sowie die Sensibilisierung der Lehrenden und Lernenden im Umgang mit digitalen Medien im Lehr- und Lern-Setting. Insbesondere die Urheberrechts-Novelle 2015, brachte erhebliche Neuerungen mit sich, etwa hinsichtlich Lernplattformen oder der Möglichkeit von freier Werknutzung im Unterricht. Auch der Bereich Creative Commons als nutzbare Lizenz-Form soll behandelt werden.

Unterlagen PDF


23
Impulsvortrag 30
Lessons Learned: 550 Technologie-Workshops später
Bernhard Löwenstein | Institut zur Förderung des IT-Nachwuchses

Das Institut zur Förderung des IT-Nachwuchses ist die größte aktive MINT-Förderorganisation in Österreich und führte seit seiner Gründung Ende 2011 über 550 Technologie-
Workshops für Kinder und Jugendliche durch. In den meisten Fällen handelte es sich dabei um Roboterkurse, bei denen die Lernenden unter Nutzung unterschiedlicher
Robotiktechnologien (von Bee-Bot über Lego Mindstorms EV3 und Arduino bis hin zum NAO) im Rahmen von Schul-, Wochenend- und Ferienkursen in die Programmierung eingeführt
wurden. Welche Erkenntnisse in den vergangenen fünf Jahren gewonnen werden konnten bzw. welche Schlüsse sich nach rund 550 Workshops ziehen lassen, beschreibt dieser Vortrag.


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Impulsvortrag 30
Besser lernen, kompetent unterrichten mit LMS.at
Christian Fuchs, Mag. | LMS.at

LMS steht für „Lernen Mit System“ und stellt Lösungen für bildungspolitische Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zur Verfügung. LMS ist seit dem Jahr 2004 fixer Bestandteil der österreichischen Bildungslandschaft und steht allen österreichischen Schulen zur Verfügung. LMS unterstützt individualisiertes Lernen und Lehren im Schulalltag. Es ermöglicht kompetenzorientiertes Unterrichten, schafft eine transparente Leistungs¬dokumentation, vereinfacht die Unterrichtssteuerung und -dokumentation, stellt vielfältige Unterrichts¬materialien bereit, fördert selbstorganisiertes Lernen, erleichtert das Unterrichten im Team und unterstützt die österreichweite Vernetzung und Kommunikation von Schüler/innen und Lehrer/innen.
Digitale Lernunterlagen: Eine moderne und zeitgemäße Nutzung von Lehr- und Lernunterlagen ist mit dem interaktiven und multimedialen eBuch für alle Schüler/innen möglich. Das eBuch fügt sich nahtlos in die Arbeitsumgebung von LMS ein. Es ermöglicht den Lehrenden die einfache und schnelle Erstellung und Verwaltung von Lernunterlagen. Digitaler Arbeitsplatz: die laufende Unterrichtstätigkeit wird durch einen leistungsfähigen, flexiblen und digitalen Arbeitsplatz für Lehrer/innen unterstützt. Lehrer/innen haben die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Anwendungen in ihren Unterricht zu integrieren.


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Impulsvortrag 30
Virtuelle Welten und Learning Analytics: Eine vielversprechende Ergänzung für den Unterricht
Michael D. Kickmeier-Rust | TU Graz

Virtuelle Welten stellen, im Prinzip, eine perfekte Ergänzung des realen Unterrichts dar, da Sie es erlauben, Einschränkungen der realen Welt zu überwinden, räumlich, zeitlich, oder konzeptuell. Vor einigen Jahren machte Second Life Furore; es war die erste wirkliche virtuelle 3D Welt, in der man sich frei bewegen und die man beliebig erweitern und gestalten konnte. Dieses Angebot wurde enthusiastisch aufgenommen und es entstanden spannende Projekte wie etwa ein Modell des alten Roms für den Geschichtsunterricht oder interaktive, virtuelle Labors im Physikunterricht. Leider ebbte dieser Boom über die Jahre wieder ab und (diese) virtuellen Welten konnten nicht auf breiterer Basis in den Unterricht aufgenommen werden.
In diesem Vortrag möchten wir ein Fallbeispiel und eine Softwarelösung vorstellen, die es erlaubt, die Log-Daten aus virtuellen Welten aufzuzeichnen und zu nutzen. Im Kontext des Europäischen Next-Tell Projekts (www.next-tell.eu) haben wir ein Szenario zum gemeinsamen Englisch-Lernen von österreichischen, deutschen und norwegischen Schüler/innen realisiert. Über ein Semester hinweg haben sich die Klassen in regelmäßigen Abständen in einer offenen OpenSim Welt namens „Chatterdale“ getroffen und gemeinsam Englisch gelernt. Wir haben dazu verschiedene Aufgabenstellungen entwickelt um diese Welt um eine pädagogische Dimension anzureichern.


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Impulsvortrag 30
Coding mit dem micro:bit
Oliver Kastner, MMag., Ing. | Pädagogische Hochschule Niederösterreich

In diesem Vortrag lernen Sie die Möglichkeiten des BBC micro:bit kennen - ein visitenkartengroßer, batteriebetriebener Einplatinen-Computer mit LED-Leucht-Matrix, Bluetooth, Kompass, Bewegungssensor, Tastern, und diversen Ein- und Ausgabeanschlüssen. Spielerisch erlernen Sie die Erstellung der ersten Programme und entdecken nach und nach die vielfältigen Einsatzszenarien für den Unterricht – und außerhalb. Unter der Verwendung einer blockbasierten graphischen Programmieroberfläche erstellt man Software, wie kleinere Spiele, Schrittzähler, Funknetzwerk-Funktionen und lernt einfache Tonerzeugungs-Funktionen kennen. Neben der Erstellung und Coding am PC/Laptop kann auch ein Tablet oder sogar das eigene Handy per App verwendet werden, die Übertragung des Programms erfolgt dann per Bluetooth. Und wenn das nicht genug sein sollte, kann der micro:bit über Expansion-Kits mit Krokodilklemmen, Experimentierboards, usw. über die Ein-/Ausgänge kommunizieren – eine ideale Überleitung zu ihren Making-Experimenten. Keine Vorerfahrung in Programmierung notwendig, Interesse und Aufgeschlossenheit zum Experimentieren erwünscht.


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Impulsvortrag 30
Orientierungsfootprints als reflexives Selbstevaluationsinstrument in der Begleitung von KidZ Schulen in Wien
Michael Steiner, Mag. | Pädagogische Hochschule Wien

„Wer den Unterricht verändern will, muss mehr als den Unterricht verändern“ (Rolff, 2016) Das gilt im Besonderen für Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien, die besonderer Strukturen, Ressourcen, didaktischer Zielsetzungen und Kompetenzen bedürfen. Schulen sind gefordert sich reflexiv und bewusst zu entwickeln, eine gemeinsame Diagnose der Stärken und Schwächen durchzuführen, Leitgedanken zu finden und zu verbalisieren, Prioritäten für Entwicklungsvorhaben zu setzen, Teams zu bilden und Prozesse zu managen (Rolff, ebd.) Im KidZ Wien Projekt wurde mit den Orientierungsfootprints in Anlehnung an die Footprints of Emergenz – Methode ein Reflexionsinstrument entwickelt, das sehr intuitiv eine reflexive Standortbestimmung im Hinblick auf die Nutzungsmöglichkeiten von digitalen Medien an der eigenen Schule ermöglicht, sowie hilft, strategische Ziele für Unterrichts-, Organisations- und Professionsentwicklung in diesem Bereich zu setzen.
In dem Beitrag wird das Orientierungsfootprint vorgestellt und dessen Bezugsysteme aufgezeigt. Es kann das Instrument ausprobiert werden und es werden gemeinsam Einsatzmöglichkeiten zur Verwendung besprochen.


29
Impulsvortrag 30
Der digitale Workflow in der iPad Klasse
Ingo Stein, Dipl. Päd. | iPad Schule KOPP2

Wie kann man in einer iPad Klasse das Austeilen von Materialien (Dokumente, Medien, Links, ...) vereinfachen? Wie kann man Schüler/innen Arbeiten digital einsammeln und rückmelden? In dem Workshop erhalten die Teilnehmer/innen einen Einblick in Tools, die eben diesen digitalen Arbeitsablauf unterstützen (iTunes U, Showbie, SeeSaw, BookCreator, Explain Everything, ...).
Für die Dauer des Workshops stehen bei Bedarf iPads zur Verfügung.


30
Workshop PC Lab 30
Mehr als ein digitalisiertes Schulbuch - interaktive und multimediale eBücher auf LMS.at
Elvira Mihalits-Hanbauer, Prof. Mag. | LMS Burgenland

Eine innovative und moderne Lernumgebung ruft nach neuen Möglichkeiten der Unterrichtsvermittlung.
Das eBuch auf LMS.at kann mit seinen multimedialen und interaktiven Elementen hier eine zeitgemäße Aufbereitung von Lerninhalten ermöglichen. Folgende Fragestellungen sollen im Vortrag beantwortet werden: Welche Möglichkeiten bietet das eBuch auf LMS.at? Welche multimedialen Elemente können ein eBuch zum Leben erwecken? Wie kann mit passenden Fragestellungen Interaktivität im eBuch gewährleistet werden? Welche externen Inhalte (Learning Apps, usw.) können in ein eBuch eingebunden werden? Ist es vielleicht auch möglich, kooperativ im eBuch zu arbeiten? Im Workshop lernen Sie selbst ein interaktives und multimediales eBuch zu erstellen und mit Ihren Schüler/innen zu teilen.


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Keynote
Chancen und Risiken der digitalen Kindheit
Paula Bleckmann, Dr. | Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Für Erziehungsverantwortliche ist eine Polarisierung der Debatte um Erziehung im digitalen Zeitalter zwischen „Digital ist besser!“ a la Jörg Dräger und ein „Digital macht krank!“ a la Manfred Spitzer wenig hilfreich. In der Tradition solider Technikfolgenabschätzung müssten stattdessen Erkenntnisse über die langfristige Kosten-Nutzen-Bilanz des Bildschirmmedieneinsatzes, differenziert nach verschiedenen Alters- und Entwicklungsstufen, die Grundlage für bildungspolitische Entscheidungen bilden. Im Vortrag wird mit dem Turm der Medienmündigkeit ein entwicklungsphasenabhängiges Modell der Medienerziehung vorgestellt, aus dem alltagstaugliche Impulse abgeleitet werden: Wie können in Elternhaus und Bildungseinrichtungen die Ziele der Medien(sucht)prävention mit den Zielen der Medienkompetenzförderung vereinbart werden? Welche Präventionsansätze sind zur Vermeidung von Digital-Risiken zielführend, um die unterschiedlichen Problembereiche der Bildschirmmediennutzung abzudecken - inhaltliche, zeitliche und funktionale?

Präsentation (pdf)

Echt dabei PDF

Literatur Liste


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Pecha Kucha 400 sec
FLIPP oder FLOPP Classroom
Michael Fleischhacker, BEd | Wiener Stadtschulrat, NMS Kinzerplatz, 1210 Wien

FLIPP oder FLOPP CLASSROOM. Einsatz von selbstproduzierten Lernvideos in einer Brennpunktschule. In diesem Vortrag werden die Vorteile, sowie Probleme des Einsatzes von „Neuen Medien“ in der Sek.I erarbeitet.
Auf folgende Fragen wird der Fokus gelegt: Wo sehe ich den Mehrwert dieses Systems? Wo befinden sich die größten Probleme bzw. Herausforderungen bei der Einführung und Umsetzung? Inwieweit hat das Konzept des „Flipped Classroom“ eine gesellschaftsbildende Funktion? Zusätzlich wird aufgezeigt, dass der „Flipped Classroom“ ein Puzzlestein zur ganzheitlichen Bildung sein kann, jedoch darf die Vielzahl der einzelnen Einsatzgebiete der „Neuen Medien“ nie vergessen werden.


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Pecha Kucha 400 sec
Fliegend leicht Deutsch lernen mit dem "Plappagei"
Eva Gröstenberger, Mag. | PH Burgenland

Die aktuellen Herausforderungen im Unterricht in Bezug auf inhomogene Klassenstrukturen, Diversität von Muttersprachen und multikulturelle Hintergründe und Integration erfordern hohe Kreativität im Entwickeln von individuellen Lernsettings. Besonders im Beherrschen und Anwenden der Bildungssprache Deutsch haben Schüler/innen – insbesonders jene mit nichtdeutscher Muttersprache - oft Defizite und brauchen vielfältige, altersgerechte, interessante und individuell auswählbare Lernangebote.
Fliegend leicht Deutsch lernen ist ein kostenloses Lernangebot, das sich speziell an Lernende richtet, die ihre Sprachkompetenz verbessern möchten. Übungen für Beginner und Fortgeschrittene und gezielt einsetzbare Lese- und Hörübungen in Form von interaktiven Fragestellungen bieten genau jene Unterstützung an, die beim Erlernen der deutschen Sprache und beim Erweitern des eigenen Wortschatzes hilfreich sein kann. Das Maskottchen „Plappagei“ motiviert und fordert zum Weiterüben durch individuelle Rückmeldungen auf, die den Lernenden die Chance eröffnen, in Eigenverantwortung das eigene Sprachbewusstsein zu verbessern. Die Spielecke bietet Memory- und Dominospiele, die zusätzlich zur Motivation beitragen.


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Pecha Kucha 400 sec
O365School - eine offene Schule in der Cloud
Kurt Söser, Mag. | O365School

Stellen Sie sich eine Schule vor, wo man (!) 24 Stunden am Tag / 365 Tage im Jahr lernen kann. Stellen Sie sich eine Schule vor, wo Sie nicht für die Noten lernen, sondern für Ihre eigene Zukunft. Stellen Sie sich eine Schule vor, wo Sie Zugang zu den besten Lehrerinnen und Lehrern dieser Welt haben. Stellen Sie sich eine Schule vor, wo man reale Probleme löst und echte Belohnungen bekommt. Stellen Sie sich eine Schule vor, wo man nicht am Unterricht teilnehmen muss, weil man per Gesetz gezwungen wird, dies zu tun, sondern weil man etwas lernen möchte. Stellen Sie sich eine Schule vor, wo man Gleichgesinnte, ja Freunde findet und zusammenarbeitet. O365school - die Schule in der Cloud.


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Pecha Kucha 400 sec
WYRED - netWorked Youth Research for Empowerment in the Digital Science
Sabine Zauchner-Studnicka, Dr.in | Moves - Zentrum für Gender und Diversität

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Entscheidungsprozessen über die Zukunft in einer digitalen Welt ist europaweit nicht in dem Ausmaß gegeben, wie es wünschenswert wäre. WYRED ist ein Horizon 2020-Projekt, das darauf abzielt, Kinder und Jugendliche partizipativ in diese Prozesse miteinzubeziehen und Empfehlungen auf ihren Bedürfnissen, Werten und Einstellungen aufzubauen. Besonders bedeutsam wird dabei gesehen, die große Heterogenität (z.B. Gender, Alter, Migrationshintergrund oder Behinderung) von Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen. Das internationale Forschungsprojekt gibt diesen Gruppen eine Stimme und bietet (digitale) Räume an, um ihre jeweiligen Anliegen kreativ und eigenständig zu erkunden und ihre Perspektiven für die Zukunft mit Stakeholder/innen zu teilen.


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Pecha Kucha 400 sec
Patient Schulinformatik 4.0 - Informatische Bildung für alle österreichischen Schüler/innen, was braucht’s wirklich?
Peter Micheuz, Mag. | Alpen-Adria-Gymnasium Völkermarkt

Dieser Kurzvortrag ist eine Fortsetzung des Pecha-Kucha Vortrages 2015 mit dem Thema „Patient Schulinformatik“. Mittlerweile hat sich in der Unterrichtsrealität in Bezug auf ein flächendeckendes Angebot informatischer Bildung vor allem im Bereich der Sekundarstufe I nicht wirklich viel Substanzielles geändert. Sehr wohl gibt es erfreuliche Entwicklungen im öffentlichen und politischen Diskurs auch in Österreich. Basierend auf zwei Online-Befragungen von Experten im Abstand von einem Jahr, und gestützt auf aktuelle Entwicklungen im Ausland sollen plakativ Thesen zur informatischen Bildung vorgestellt werden, die neben dem Versuch einer begrifflichen Klarstellung vor allem die (wiederholte) Forderung nach einem österreichischen Curriculum für das 21. Jahrhundert einschließt.


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Pecha Kucha 400 sec
Learning4Integration - Das Internet kennt keine (Alters)grenzen!
Katja Bröckl-Bergner, Dipl.-Betr. (FH) | Zukunftsmacher gemeinnützige UG

Junge Flüchtlinge, Seniorinnen und Senioren begeben sich auf eine gemeinsame Reise durch das Internet. In meinem Projekt bringe ich ältere Menschen und Schülerinnen und Schüler aus zwei Übergangsklassen einer Mittelschule in Erding zusammen. Beide Gruppen müssen bei der kompetenten Nutzung der neuen Medien unterstützt werden, damit sie nicht aus den gesellschaftlichen Partizipationsprozessen ausgeschlossen werden. Gemeinsamkeiten verbinden, daher versuchen wir sie herauszufinden (Flucht, Krieg, Schule oder Kultur). Dies ist ein Projekt der Zukunftsmacher gemeinnützige UG. Ängste abbauen - Vertrauen aufbauen - Gemeinsamkeiten verbinden!

Präsentation


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Impulsvortrag 30
Hilfe! Meine Studierenden schreiben ein offenes E-Book
Elke Höfler, MMag. Dr. | Universität Graz

Der Beitrag berichtet von einem Semesterprojekt im Rahmen der fachdidaktischen Lehramtsausbildung am Institut für Romanistik der Universität Graz. Ziel war es, gemeinsam mit den Studierenden ein E-Book mit Unterrichtsmaterialien und Unterrichtsszenarien für den mediengestützten Fremdsprachenunterricht zu schreiben, das das Prädikat „offen“ trägt: Die Materialien und Szenarien sollten zum einen Open Educational Resources und zum anderen Open Educational Practices sein. Im Vortrag sollen die Rahmenbedingungen des Projekts, das didaktische Konzept der Lehrveranstaltung, der Ablauf des Projekts sowie Lessons Learned beschrieben und das fertige E-Book präsentiert werden.


42
Impulsvortrag 30
Voll vernetzt mit eTwinning: Online Schulpartnerschaften grenzenlos
Frederic Bayersburg, Mag. | OeAD-GmbH, Nationalagentur Erasmus+ Bildung und Andrea Lady | NMS Staudingergasse

Den Stoff durchzunehmen und den Schülerinnen und Schülern schmackhaft zu machen ist das Ziel aller Lehrer/innen. Umso besser, wenn dabei noch etwas Zusätzliches gelernt wird. eTwinning ist ein Online-Tool, das von fast 3.000 österreichischen Pädagog/innen genutzt wird, um mit Partnerschulen im In- oder Ausland an gemeinsamen Themen zu arbeiten. Durch Videokonferenzen und Online-Pinnwände ist eine vielseitige Anwendung in allen Unterrichtsfächern möglich. Schüler/innen können beispielsweise in gemischten Gruppen Referate vorbereiten, Ergebnisse ihrer physikalischen Messungen vergleichen, ein Quiz erstellen und vieles mehr. Wir zeigen Ihnen, wie eTwinning funktioniert und wie Sie Ihre eSchulpartnerschaften knüpfen können.

eTwinning PDF


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Impulsvortrag 30
digi.kompP und CoffeeCupLearning: Spielerisch in kleinen Häppchen digital kompetent werden
Marlene Miglbauer, Mag. Dr. und Stefan Schmid, Mag(FH). BEd | Virtuelle PH

Das im Auftrag des BMB von der Virtuellen PH entwickelte Kompetenzmodell digi.kompP dient als Instrument zur Selbsteinschätzung und kontinuierlichen Professionsentwicklung von Lehramtsstudierenden, Pädagoginnen und Pädagogen. In einem dreistufigen Kompetenzraster werden jene digitalen Kompetenzen aufgezeigt, über die Studierende zu Beginn und zu Ende des Lehramtsstudiums und Lehrende nach fünf Jahren Berufstätigkeit verfügen sollten. In diesem Vortrag wird das Modell in Bezug zu internationalen Modellen gesetzt und es werden die jeweiligen Kategorien der digitalen Kompetenzen vorgestellt. Zudem werden Sie Anregungen bekommen, wie dieses Modell im Sinne des Mikrolernens und im Rahmen von VPH-Angeboten, wie den CoffeeCupLearning-Modulen, in den (oft hektischen) professionellen Alltag integriert werden kann. Somit können Sie, wann immer Sie Zeit und Lust haben, Ihre digitalen Kompetenzen spielerisch fördern, aber auch Ihre Kolleginnen und Kollegen zum Spielen anregen. Lassen wir die (Kaffee-)Spiele beginnen!


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Workshop 75
ECHT DABEI – gesund groß werden im digitalen Zeitalter. Wie beugen wir im Setting Schule gegen Digital-Risiken vor?
Paula Bleckmann, Dr. | Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Im Workshop wird das Präventionsprojekt ECHT DABEI im Überblick kurz vorgestellt. Hauptsächlich werden Teile aus der Grundschullehrerfortbildung und dem Elternabend durchgeführt, damit die Teilnehmer/innen konkrete, hilfreiche Ideen und Anregungen für ihren Alltag mitnehmen. ECHT DABEI – gesund groß werden im digitalen Zeitalter (früher: MEDIA PROTECT) wird derzeit mit Mitteln des Bundesforschungsministeriums in einer Kontrollgruppenstudie evaluiert. Eine Krankenkassenvereinigung finanziert die Umsetzung als „Prävention in Settings“. Kernzielgruppe sind Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen an Kindergärten und Grundschulen (in Kürze: www.echt-dabei.de). Ziele sind unter anderem die Senkung der Ausstattungsquoten mit Mediengeräten in den Kinderzimmern, die Vermittlung technischer Kompetenzen an die Erziehungsverantwortlichen, zur Installation und Konfiguration von Zeitbegrenzungs- und Filtersoftware, sowie die Förderung bildschirmfreier Freizeitgestaltung: Bewegung, Musik, Basteln, Malen, Spiel mit Gleichaltrigen, Vorlesen – kurz, ECHT DABEI sein.


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Workshop 75 PC Lab
Zu cool für PowerPoint
Susanne Hosek, DSA, BEd | selbständig

Digital zu präsentieren ist auch ohne PowerPoint möglich. Hier werden ganz konkret und flott smarte Online-Tools und Programme zur Erstellung von coolen Präsentationen vorgestellt, die Abwechslung in den Unterricht oder auch den Elternabend bringen. Mit Animationen und Bildern beeindrucken, Eyecatcher und talking Headlines produzieren - ich zeige Ihnen wie einfach das möglich ist.


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Impulsvortrag 30
10 Jahre Kinder- und Jugend-Medien-Studien aus OÖ
Astrid Leeb, MAS, MSc | Education Group - Zentrum für Bildungsforschung OÖ

Medien sind ein fester Bestandteil der Welt und aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Für Eltern und Lehrende ist es daher sehr wichtig zu wissen, wie junge Menschen diese nutzen und erleben – ein sinnvoller und sicherer Umgang gewinnt immer mehr an Bedeutung. Seit nunmehr 10 Jahren wird in jährlichem Wechsel das Medienverhalten von Kindern zwischen 3 und 10 Jahren bzw. Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren betrachtet. Befragt werden jeweils die Kinder bzw. Jugendlichen selbst, ihre Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen, wodurch der Fokus auf deren unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt werden kann - eine Besonderheit dieser Studien. Die Erhebungen fanden in Oberösterreich statt, die Ergebnisse werden aber als Richtwert für Österreich herangezogen. Diese Studien sind ein spezielles Service des Zentrums für Bildungsforschung Oberösterreich, kurz "eduResearch", einer Serviceeinrichtung, die Evaluations- und Qualitätssicherungsmaßnahmen für den Bildungsbereich vielfältig unterstützt. Im Rahmen dieses Impulsvortrages werden ausgewählte Ergebnisse der Kinder- und Jugend-Medien-Studien präsentiert bzw. das Zentrum für Bildungsforschung OÖ vorgestellt.

Homepage https://www.eduresearch.at/innovation/zentrum-fuer-bildungsforschung-ooe/studien.html

Studienunterlagen PDF


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Impulsvortrag 30
Flipped Classroom mit OneNote und Office Mix
Mone Denninger, Mag. | GRG XII Erlgasse

Vorstellung des Flipped Classrooms und wie er im Mathematikunterricht von Mone Denninger mit OneNote und Office Mix umgesetzt wurde. Vor welchen Herausforderungen steht man, wenn man beginnen möchte? Welche Vorgehensweisen haben sich bewährt? Was sollte man beachten bzw. vermeiden? Wie kommt es bei den Schüler/innen an? Welcher Mehrwert hat sich durch den Flipped Classroom für den Unterricht ergeben? Es werden die Programme OneNote (Class Notebook) und Office Mix vorgestellt.


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Impulsvortrag 30
Neue Perspektiven für E-Portfolios
Barbara Geyer-Hayden, Mag.(FH) | Fachhochschule Burgenland GmbH

E-Portfolios als digitale Sammelmappen für Arbeitsergebnisse, Reflexion und Kommentare werden oft eingesetzt. In den meisten Fällen wird dabei das Werkzeug Mahara genutzt. In dieser "traditionellen" Variante sind die E-Portfolios primär für die Autoren und Lehrenden sichtbar. Am Masterstudiengang Angewandtes Wissensmanagement haben wir uns für eine neue Variante der E-Portfolio-Umsetzung entschieden. Seit zwei Jahren arbeiten die Studierenden mit WordPress E-Portfolios, die im Internet frei zugänglich sind. Damit sind nicht nur technische und organisatorische Herausforderungen verbunden. Die Studierenden müssen vor allem ihre Kompetenzen in den Bereichen Content Management Systeme, Webdesign, Textgestaltung, Medienrecht und persönliches Wissensmanagement "live" im Internet anwenden.


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Impulsvortrag 30
OZOBOT - der R2D2 der informatischen Bildung?
Gerald Geier, Mag. BSc | BG/BRG/BORG Hartberg

Der kleine Roboter OZOBOT soll zum Aufbau einer strukturierten, problemlösungsorientierten Denkweise verwendet werden. Er kann im einfachen Betrieb gezeichneten Linien folgen und über spezielle Farbcodes programmiert werden. Dazu lassen sich verschiedene Aufgabenstellungen und Spiele ableiten, um spielerisch grundlegende Konzepte und Denkweisen der Programmierung bzw. des informatischen Arbeitens zu erlernen und zu stärken. Im Vortrag sollen Möglichkeiten und Potentiale des OZOBOT sowie der Programmierplattform OZOBLOCKLY, mit deren Hilfe ein Programm in Form von Bausteinen erstellt und direkt auf den kleinen Roboter übertragen werden kann, präsentiert werden.


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Impulsvortrag 30
Erlangen von "Digitalen Kompetenzen" durch einen zeitgemäßen, innovativen Sachunterricht
Petra Tratberger | VS Markomannenstraße

Lernen Sie Apps am iPad kennen, durch die sich Ihr Sachunterricht im Handumdrehen in der heutigen Lebenswelt Ihrer Kinder wiederfindet. Bereits vor dem Eintritt in die Volksschule haben unsere Schüler/innen vielfältige digitale Erfahrungen gemacht. Warum dieses Potential nicht nutzen und daran anknüpfen? Videos von YouTube einsetzen und im Konzept des Flipped Classrooms einbauen, für Lernzielkontrollen die Foto- und Filmfunktionen des Tablets nutzen oder durch ein selbsterstelltes eBook mit Fotos aus der Lebensumwelt der Schüler/innen und Schüler die Wissensinhalte festhalten - ein interaktives Quiz sorgt für einen lustbetonten Abschluss des Themas!


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Impulsvortrag 30
Das Inverted-Classroom-Konzept als hochschuldidaktische Alternative
Thomas Schöftner, MSc, BEd | Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

Mithilfe des alternativen Lehr- und Lernszenarios des „Inverted Classroom Model“ lassen sich (neue) Szenarien für die Präsenzlehre entwickeln, die in entsprechenden Formaten einen didaktischen Mehrwert entfalten können. Dieser Vortrag fokussiert auf eigenverantwortliches, individualisiertes Lernen als unumgängliche Antwort auf die (teilweise große) Heterogenität im Bereich der Weiterbildung. Realisierung fand dieses Konzept im Rahmen einer Lehrveranstaltung im Bereich der Weiterbildung im Form eines Moodle-Szenarios mit bedingter Verfügbarkeit und Abschlussverfolgung der entsprechenden Lernaktivitäten und -materialien, wobei als Bedingung die Bewertung einzelner Aktivitäten Verwendung fand. Entscheidungsgrundlage für dieses Setting war unter anderem der Sachverhalt, dass vollautomatisierte elektronische Assessments mit den entsprechenden Auswertungsoptionen zunehmend eine zentrale Rolle in modernen digitalisierten Lehr- und Lernarrangements spielen. Durch diese Herausnahme der Phase der "Präsentation der Inhalte" aus dem Seminarraum können Freiräume für eine neue, effizientere Präsenzphase entstehen. Dieser Praxisbericht soll die gemachten Erfahrungen als auch die aufgetretenen Probleme zeigen und thematisieren. Im Rahmen dieses Vortrags sollen die Umsetzung der Methode sowie ausgewählte Auswertungen und Evaluationen präsentiert werden.


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Workshop 75
Wortschatzsuche - mit Handy und Tablet unterwegs in die gelebte deutsche Sprache
Ulrich Hierdeis | Pestalozzi-Grundschule Gersthofen

Wortschatzsuche wurde an der Pestalozzi-Grundschule Gersthofen im Schuljahr 2015/16 als Pilotprojekt gemeinsam mit Prof. Dr. Bachmair durchgeführt und evaluiert. Es beruht auf dessen Idee und bietet Lernszenarien für einen alltagsbezogenen und informellen Erwerb der deutschen Sprache als Zweitsprache. Im Zentrum stehen Lernszenarien, die den formellen schulischen Sprachförderunterricht für Migranten ergänzen, bei dem Tablets und Smartphones eine zentrale Rolle spielen. Es geht um Orientierung in und mit der deutschen Sprache. Das Projekt richtet sich didaktisch auf die Sozialsemiotik und die Kulturökologie aus, auf die konkreten didaktischen Leitlinien für kooperatives, situiertes Lernen in sogenannten Lerntandems (Peer-to-Peer-Learning), sowie auf die unterstützende Integration der Eltern.

Homepage LINK


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Workshop 75 PC Lab
Offene Lernumgebungen mit Augmented Reality gestalten
Josef Buchner, Mag. | PH Niederösterreich

Spätestens seit den Sommermonaten 2016 ist der Begriff Augmented Reality einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Das AR-Spiel PokemonGo wurde von Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt millionenfach heruntergeladen und gespielt. Aber auch viele Erwachsene erfreuten sich an der Kombination aus Bewegung im Freien und dem Sammeln der interaktiven kleinen Monster. Die Kombination aus Bewegung und dem Suchen nach Inhalten macht Augmented Reality auch für die Schule und den Unterricht interessant. Das große Potential von Augmented Reality ist die Möglichkeit, interaktive, authentische und mobile Lernumgebungen für die Schülerinnen und Schüler zu kreieren, die sie selbstbestimmt und in Kooperation mit anderen erleben und aufsuchen können. Dieser Workshop möchte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern didaktisches und technisches Knowhow für die Umsetzung eigener Augmented Reality Lernumgebungen vermitteln. Dazu wird zunächst die Gestaltung der für den Geschichtsunterricht einer 3. Klasse AHS Unterstufe konzipierten AR-Lernrallye vorgestellt. Im Anschluss wird die App Aurasma und die dazugehörige Online-Plattform https://www.aurasma.com vorgestellt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre ersten eigenen AR-Elemente produzieren.

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Impulsvortrag 30
arsnova.click - spielbasierte Quiz-App fürs Klassenzimmer
Klaus Quibeldey-Cirkel, Prof. Dr. | Technische Hochschule Mittelhessen, THM

Im Vergleich zur spielbasierten Quiz-App Kahoot! bietet arsnova.click nicht nur Multiple-Choice und die Umfrage als Frageformate an, sondern auch numerische Schätzfragen und Kurzantworten. Bis zu 26 Antwortoptionen sind möglich. Es können Bilder, Emojis, Videos und Formeln (TeX) in den Fragetext und sogar in die Antwortoptionen eingebunden werden. Zusätzlich gibt es eine Quelltext-Syntaxhervorhebung. Damit eignet sich arsnova.click besonders für MINT-Fächer. Die Quizfrage mit Antwortoptionen wird auch auf den Smartphones der Teilnehmenden angezeigt. arsnova.click kann als Add-in in PowerPoint integriert werden. Im Gegensatz zu Kahoot! werden keine personenbezogenen Daten auf dem Server gehalten, die Quizfragen verbleiben im Browser der Lehrperson. Diese innovative Implementierung erlaubt den rechtlich unbedenklichen Einsatz von arsnova.click an Schulen und Hochschulen in der Europäischen Union. arsnova.click steht als Online-Service und Open Source allen Lehrenden öffentlicher Bildungseinrichtungen zur freien Verfügung.

arsnova.click PDF

Handout PDF


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Impulsvortrag 30
Schulleitung365
Gerhard Uitz, BEd, MSc | Private NMS Zwettl

Die digitale Bildungsrevolution aus Sicht der Schulleitung. Die digitale Transformation ist kein Zukunftsszenario - wir erleben sie jetzt. Ein praxisorientierter Ansatz, wie Schulleiter/innen Schulmanagement Aufgaben mit Microsoft Office365 for Education digital umsetzen können.


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Impulsvortrag 30
Lernziele mitbestimmen, dokumentieren und Zielerreichung evaluieren.
Andrea Ghoneim, Dr., Isabell Grundschober, BEd. und Tina Gruber-Mücke, Dr. | Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien, Donau-Universität Krems

E-Portfolio-Arbeit im Projekt ATS2020 (Assessment of Transversal Skills/Bewertung fächerübergreifender Fähigkeiten). Im von der Europäischen Kommission geförderten Projekt ATS2020 (http://ats2020.eu) wurde ein Lernmodell entwickelt, in dem Schüler/innen aktiv Verantwortung für ihre Lernziele und deren Erreichung übernehmen. Basis dafür ist ein innovatives Lernmodell, basierend auf dem „Assessment for Learning“-Ansatz. Lernziele und Erfolgsfaktoren für das Lernen werden dabei zwischen Lernenden und Lehrenden ausgehandelt, darauf folgt die gemeinsame Entwicklung von Lernstrategien. Für die Dokumentation des Lernens via E-Portfolio sind die Lernenden selbst verantwortlich. Formatives Feedback durch Mitschüler/innen (Peers) und die Lehrer/innen begleitet den E-Portfolio-Prozess, die Schüler/innen evaluieren ihre Leistung auch selbst.
Der Impulsvortrag gibt einen Einblick in die theoretischen Grundlagen und die E-Portfolio-Arbeit im Projekt ATS2020 und stellt E-Portfolios von Lehrer/innen unterschiedlicher Fächer vor, die als Lehrgrundlage und als Impulse für die E-Portfolios der Schüler/innen erarbeitet wurden. Das Lehr-Lern-Modell von ATS2020 ist nicht nur für die Projekt-Zielgruppe (10-15-jährige Lerner/innen) anwendbar, sondern eignet sich zur Begleitung von lebenslangem Lernen für alle Zielgruppen.


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Workshop 90 + 45
Lehren und lernen mit mobilen Lernbegleitern: Erfolgreich starten – nachhaltig reüssieren
Edmund Huditz, Mag. | eEducation digi.komp12 Bundeslandeskoordinator Kärnten und Thomas Nárosy, BEd MBA MAS | tn-bildungsinnovation.com

Hunderte von Klassen haben den Anfang mit Tablets und Handys bereits gemeistert – zehntausende werden in den nächsten Jahren folgen. Allem Anfang wohnt ein Zauber inne. Aber jedem Anfang folgen die Mühen der Gebirge und dann der Ebene ... Die Orientierungshilfe „Lehren und Lernen mit Tablets: Die ersten 100 Tage in der Klasse“ https://goo.gl/H3zpP1 wurde 2015 im Rahmen eines Workshops des KidZ-Projekts in der Art eines VPH-Schummelzettels erstentwickelt. Dieser Workshop möchte engagierte Teilnehmer/innen der EDU|days gewinnen, gemeinsam in dreimal 45 Minuten a) diesen zu aktualisieren und b) für einen weiteren Schummelzettel alles Wesentliche fürs nachhaltige Dranbleiben zu sammeln und verdichten. Im Anschluss an die EDU|days wird das Wissen als VPH-Schummelzettel weitereditiert und publiziert.


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Impulsvortrag 30
Klassisches Schulbuch meets MeBook
Sabine Mader, MSc | Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

Die Diskussion für oder gegen das klassische, gedruckte Schulbuch oder das elektronische Schulbuch wird im schulischen Kontext intensiv geführt und stellt Lehrpersonen bei der Gestaltung von Unterricht vor neue Herausforderungen. Auf der Basis einer Analyse der Funktionen und Vorteile des klassischen, gedruckten Schulbuches und den geforderten Aufgaben und Potenzialen von elektronischen Schulbüchern, wurde ein Prototyp für ein digitales Schulbuch für den Einsatz im Mathematikunterricht in der Mittelschule entwickelt. Lernen Sie die Möglichkeiten dieses einfachen Autorenwerkzeugs kennen und anwenden und machen Sie sich selbst ein Bild darüber, ob ein elektronisches Mathematikbuch ein klassisches, gedrucktes Werk ersetzen könnte.


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Impulsvortrag 30
(Recht)Schreiben im digitalen Raum
Sonja Gabriel, Mag. Dr. MA MA und Konstanze Edtstadler, Dr.| KPH Wien/Krems

Der Beitrag möchte ausgehend von aktuellen Ansätzen der Rechtschreibdidaktik aufzeigen, welche Kriterien erfüllt sein sollen, damit die Lernendenmotivation langfristig aufrechterhalten wird. Dazu werden ausgewählte digitale Tools und Online-Lernumgebungen analysiert. Ziel ist aufzuzeigen, welche Aspekte der Motivation vorhanden sind und/oder fehlen, wie Lehrer/innen fehlende Motivationsaspekte ausgleichen können, um so den Rechtschreibunterricht ressourcenschonend optimal medial zu gestalten. Schließlich wird anhand der Plattform IDeRBlog (Erasmus+ Projekt) ein good practice Beispiel vorgestellt, das eine aus derzeitigem Forschungsstand optimale Verbindung von rechtschreibdidaktischen und motivationalen Aspekten bietet.


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Impulsvortrag 30
Transparente Leistungsdokumentation in der NMS mit Moodle - ein Projekt- und Erfahrungsbericht
Wolfgang Prieschl, MSc | Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

Das Projekt möchte eine technisch einfache Möglichkeit aufzeigen, wie Leistungen für Schüler/innen und Eltern transparent in Moodle dokumentiert werden können. Die Aufzeichnungen dienen dann als Grundlage für eine kompetenz- und lernzielorientierte Beurteilung. Gestartet wurde das Projekt im Schuljahr 2014/15 als Kooperation der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz mit der Education Group und zehn Pilotklassen. Der Beitrag stellt das im Schuljahr 2014/15 gestartete Projekt kurz vor, berichtet aber in erster Linie über die gemachten Erfahrungen und notwendigen Anpassungen und Voraussetzungen zum erfolgreichen Einsatz im Unterricht.


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Workshop 75
Einstieg in die Robotik
Alois Bachinger, MAS | Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

Mit Asylwerber/innen erprobt, mit Studierenden an der Hochschule durchgeführt und mit Schüler/innen spielerisch erkundet: Robotik in einer sehr elementaren Form. Von einem spielerischen Einstieg mit Bee-Bot, über die Programmiersprache LOGO, hin zum virtuellen PC-Spiel – das sind unsere Wege, um zielgerichtet bei EV3 von Lego Mindstorm zu landen. Dort können Schüler/innen erste Versuche im Bereich „Messen, Steuern und Regeln“ erproben.
Gehen Sie mit auf diesem didaktischen Weg im Workshop – max. 24 Teilnehmer (2 Personen arbeiten mit einem Roboter).


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Workshop 75 PC Lab
Office 365 - mehr als nur Word, PowerPoint und Excel
Kurt Söser, Mag. | HAK Steyr

Office 365 ist eine sehr mächtige Online-Plattform, die Microsoft in Education für jede Bildungsinstitution kostenlos zur Verfügung stellt. Dabei ist Office 365 viel, viel mehr als nur Word, PowerPoint und Excel, sondern bietet einen Mail-Server, SharePoint-Funktionalität, Cloud-Speicher und vieles mehr an. Mit den neuesten Apps wie Microsoft Classroom und OneNote Class Notebooks ist die Organisation in der Schule für jeden einzelnen ein Kinderspiel. In diesem Workshop sollen ein paar Tools der Office 365-Umgebung vorgestellt werden und mögliche Einsatzszenarien in der Schule präsentiert werden. Der Fokus liegt weniger auf technischen Details, sondern auf konkreten Möglichkeiten innerhalb und außerhalb des Unterrichts.


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Impulsvortrag 30
www.scook.at: mit dem digitalen Schulbuch von VERITAS im Unterricht arbeiten
Karl Hofbauer, Mag. | VERITAS Verlags- und Handelsges.m.b.H. & Co. OG

Mit www.scook.at bietet Österreichs größter Schulbuchverlag VERITAS seine bewährten Schulbücher auch als E Books an, verwendbar auf allen Geräten und Betriebssystemen, editierbar und individualisierbar. Die verfügbaren Materialien von VERITAS (für Lehrer/innen und Schüler/innen) können durch eigene Materialien und Links seitengenau am E-Book ergänzt werden (500 MB Speicherplatz pro User). Im Magazinbereich "Weiterwissen" befinden sich hilfreiche Artikel für Lehrer/innen und Schüler/innen mit weiterführenden Links, Literaturtipps und Downloads. Mit Schulbeginn 2017 wird scook in einer noch umfangreicheren Version zur Verfügung stehen. Im Vortrag werden die Angebote und Funktionen von scook konkret vorgezeigt und erläutert, sowohl anhand vorbereiteter Folien als auch im Live-Betrieb in einem Browser.


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Video
Frisst die digitale Revolution unsere Kinder? Medienbildung in der Schule
Hans-J. Ulbrich, Dr. | Autor und Regisseur

These: die Schule ist obsolet, weil sie nicht mehr das Monopol des Lernortes innehat. Vertreten wird das von Menschen, die selbst alle für das System Schule eine hervorragende Medienbildungs-Arbeit leisten.
Antithese: sehr wohl kann Schule der digitalen Revolution standhalten! Es werden hervorragende Medienprojekte gezeigt, Schulen die eine aktive und erfolgreiche Medienbildung praktizieren, Medienzentren und Einrichtungen der Lehrerausbildung in interessanten Interviews und eindrucksvollen Bildern vorgestellt. Synthese: Schule kann überleben, wenn ...


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ThinkSpatial! – eine WebGIS-Anwendung für den Unterricht im 21. Jahrhundert
Thomas Schauppenlehner, DI Dr. | BOKU und Sonja Gabriel, Mag. Dr. MA MA | KPH Wien/Krems

Dieser Beitrag möchte anhand einiger ausgewählter Beispiele aufzeigen, wie die App ThinkSpatial!, die im Rahmen eines Sparkling Science-Projekts gemeinsam mit Lehrpersonen und Jugendlichen entwickelt wird, jene Mängel ausgleichen möchte, die auf dem Markt verfügbare WebGIS-Systeme in Bezug auf ihre Unterrichtseignung aufweisen. Es wird gezeigt, wie die App in unterschiedliche Unterrichtsgegenstände eingebunden werden kann und vor allem, wie stark auch fächerübergreifender Unterricht und Themen, die Fächer übergeordnet sind (wie z. B. Verkehrssicherheit auf dem Schulweg) mit Schüler/innen aller Altersstufen und Schultypen ohne großen technischen Aufwand bearbeitet werden können.


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Impulsvortrag 30
Online-Reflexion mittels Weblogs zur Unterstützung von Professionalisierungsprozessen bei Lehrpersonen
Alexandra Totter | Zentrum für Schulentwicklung, Pädagogische Hochschule Zürich

Ausgehend von Ansätzen, die die gegenwärtige Diskussion der Professionalisierung von Lehrpersonen bestimmen, zeigt sich, dass Reflexion eine Voraussetzung für die Ausbildung von Professionalität und der damit verbundenen Handlungspraxis darstellt. Aus professionstheoretischer Sicht gilt Reflexion als ein Schlüsselbegriff, um Handlungsroutinen problemorientiert zu begegnen. Durch die rasche Entwicklung von digitalen Medien und Tools ist es mittlerweile möglich, bisherige mündliche und schriftliche Formen der Reflexion um Online-Reflexion zu erweitern. Online-Reflexion versteht sich als eine multimediale, interaktive und partizipative Form der Reflexion, welche durch Web 2.0 Dienste, wie z. B. Weblogs, Facebook oder Twitter unterstützt wird. In diesem Beitrag soll gezeigt werden, welches Potential Online-Reflexion mittels Weblogs hat, um Professionalisierungsprozesse von Lehrpersonen zu unterstützen. Anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse von Blogbeiträgen wird untersucht, welche Belastungen angehende Lehrpersonen schildern, welche Formen der Online-Reflexion zum Einsatz kommen und welche Copingstrategien entwickelt werden. Der Beitrag endet mit einer Diskussion zu Chancen und Grenzen der mediengestützten Reflexionsarbeit als pädagogisches Handlungsfeld.


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Impulsvortrag 30
eduFLOW – strukturierte Kommunikation zwischen Schule, Schüler/innen und Eltern
Peter Zugmann, Mag. | Quarto Software GmbH

Mit einfach zu erstellenden, elektronischen Formularen können Schuladministration und Lehrer/innen mit Schüler/innen und Erziehungsberechtigten zu unterschiedlichsten Themen kommunizieren, wie z.B. Anmeldung zu Schulveranstaltungen, Planung von Wahlpflichtgegenständen, Materialkostenplanung oder Elternverein. Rückmeldungen inklusive Konsolidierung der Antworten dauern nun wenige Stunden statt mehrere Tage, das Ausdrucken von vielen tausenden Papierseiten pro Jahr entfällt. eduFLOW ist auch für die strukturierte Kommunikation zwischen Landesschulrat und Schulen bestens geeignet. Der Vortrag konzentriert sich auf die Vorteile von eduFLOW im Schulalltag anhand praktischer Beispiele.


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Virtual Session http://link.ph-noe.ac.at/vs1
Inklusion und neue Medien (Unterrichtskonzept "Ivi-Education")
Marcus von Amsberg | Julius-Leber-Schule (Stadtteilschule Hamburg) und Gründer von Ivi-Education e.K.

In diesem Vortrag lernen Sie ein inklusives Unterrichtskonzept (Ivi-Education) kennen, das analoge und digitale Elemente gleichberechtigt verbindet und für Lehrer und Lehrerinnen auch mit sehr wenig technischem Vorwissen leicht einsetzbar ist. Herzstück des Konzeptes sind Lernvideos, die z.B. mit der Methode des Flipped Classroom eingesetzt werden können. Alle Lernvideos werden von Lehrern erstellt, sind einheitlich aufgebaut und versuchen komplexe Lerninhalte didaktisch reduziert für Schüler und Schülerinnen verständlich zu machen. Außerdem gibt es gezielt auf die Lernvideos abgestimmte Lern-Apps, Arbeitsblätter und Vorschläge für kreative, multimediale Aufgabenstellungen, die in Klassen eingesetzt werden können, denen Tablets im Unterricht zur Verfügung stehen. Mehr Informationen finden Sie unter ivi-education.de


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Virtual Session http://link.ph-noe.ac.at/vs2
Entdecke die digitalen Lernszenarien von Ö1 macht Schule!
Alicia Bankhofer, BA BEd | PH Wien

Die digitalisierte Gesellschaft verändert nahezu alle Lebensbereiche. Auch für die Bildung bringt es Neues: Der Einsatz von multimedialen Unterrichtstools und -technologien trägt maßgeblich und nachhaltig zur Innovation beim Lehren und Lernen bei. Der Radiosender Ö1 bietet sich als kompetenter Partner und wertvoller Impulsgeber für das Lernen im digitalen Zeitalter. Das Projekt Ö1 macht Schule verbindet ausgewählte Radiosendungen vom österreichischen Sender mit begleitenden Materialien, Links, Toolvorschlägen und Tipps für schüler- und schülerinnenzentrierte Lernszenarien. In dieser Präsentation wird das Konzept Ö1 macht Schule vorgestellt und gezeigt, wie die Nutzung des Ressourcenpakets eine Bereicherung für die Unterrichtspraxis darstellt und zur Unterstützung des Lernens im 21. Jahrhundert dient.

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